Allgäu
Wissenswertes zum Kunstradfahren

Wettkampf-Regeln und Disziplinen: Alle Übungen im Kunstradfahren werden aus einem international geltenden Reglement ausgewählt. Sie müssen für die - im Schüler- und Juniorenbereich fünfminütige - Kür vom Trainer zusammengestellt und bei der Jury eingereicht werden. Bewertet wird nach einem Punktesystem. Es gibt die verschiedenen Disziplinen: Einer-, Zweier-, Vierer- und Sechser-Kunstradfahren, mit jeweils 150 bis 200 verschiedenen Übungen. Die maximale Zahl von Übungen umfasst im Einer 30 Übungen, im Zweier, Vierer und Sechser 25 Übungen.

Das Kunstrad ist mit seiner Ausstattung nicht straßentauglich oder gar verkehrssicher. In der Regel handelt es sich um ein handgeschweißtes Personenrad mit Spezialreifen und einer 1:1-Übersetzung mit Starrlauf. Dies ist wichtig, damit es auch ohne Pedalkontakt weiterfährt und das Rückwärtsfahren ermöglicht.

Sattel und Lenker sind so beschaffen, dass man darauf stehen kann. Beidseitig an der Achse der Laufräder sind so genannte «Dorne» mit einer Maximallänge von 50 Millimetern als Auftritte angebracht, um mehr Übungen zu ermöglichen. Ein Kunstrad ist im Fachhandel ab etwa 1000 Euro erhältlich. (isi)

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