Wir liegen gut im Zeitplan

Kaufbeurenl mik lDie Wahlvorbereitungen in der kreisfreien Stadt sind in vollem Gange. Schließlich gibt es jede Menge zu tun: Insgesamt müssen 53 Wahllokale ausgestattet werden. Das heißt genügend Tische, Kugelschreiber und Stimmzettel zur Verfügung stehen. Denn am 2. März muss alles am richtigen Ort sein. Doch nicht nur Material wird dringend benötigt. Pro Stimmbezirk müssen 7 Wahlhelfer anwesend sein - ein Vorsteher mit seinem Stellvertreter, ein Schriftführer plus Stellvertreter und drei Beisitzer. Alles in allem seien bereits 427 Helfer von der Stadt eingeteilt worden, so der stellvertretende Stadtwahlleiter Herbert Geßler.

Insgesamt liege man gut im festgeschriebenen Zeitplan. Die Wahlsachbearbeiterin Andrea Abel hat dafür eine plausible Erklärung: 'Wir halten uns genau an die Vorschriften, die im Wahlgesetz festgelegt sind.'

In dieser Woche sind die Wahlkarten an die Wahlberechtigten Bürger Kaufbeurens verschickt worden. Spätestens bis zum 10. Februar sollten alle Wähler ihre Karten erhalten haben. Wer bis dahin noch keine hat, sollte sich bei der Stadt melden, um zu prüfen, ob er ins Wählerverzeichnis eingetragen worden ist.

Auf den Wahlkarten sind für jeden Bürger individuell das zuständige Wahllokal und die Wählerverzeichnisnummer vermerkt. Auf der Rückseite befindet sich ein Briefwahlantrag, den man nutzen kann, falls man nicht die Zeit oder die Möglichkeiten hat, um persönlich ein Wahllokal aufzusuchen. Die Briefwahl kann inzwischen sogar über das Internet beantragt werden. Für die Kommunalwahlen in Kaufbeuren sind acht Briefwahlbezirke eingerichtet worden.

Am Wahltag selbst können die Wähler zwei Stimmzettel - für den Oberbürgermeister und den Stadtrat - ausfüllen.

Laut Geßler werde die Auszählung der Oberbürgermeisterwahl nur geringe Zeit in Anspruch nehmen, da jeder Wähler nur eine Stimme zu vergeben hat. Für den Stadtrat jedoch habe jeder Einzelne 40 Stimmen zur Verfügung. Das erschwere die Auszählung enorm. Doch der stellvertretende Wahlleiter hat keine ernsthaften Bedenken: 'Wir sind zuversichtlich, dass wir das Ganze ohne Panne über die Bühne bringen werden.'

Geplant ist auch eine Internetpräsentation, auf der aktuelle Hochrechnungen veröffentlicht werden.

Gesammelt und archiviert werden die Stimmzettel letztendlich im Kaufbeurer Rathaus. Dort müssen die Zettel über vier Monate aufbewahrt werden.

Am 21. Februar wird im Kaufbeurer Amtsblatt eine sogenannte Abstimmungsbekanntmachung veröffentlicht. Das heißt ein Musterstimmzettel wird abgedruckt und mit Hinweisen zum richtigen Ausfüllen versehen. Somit kann jeder eine 'Probeabstimmung' zu Hause durchführen und sich über alle Kandidaten in Ruhe informieren.

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