Wir haben es verdient

Nachgefragt bei Rainer Meisinger Herr Meisinger, alle Ihrer Spieler und sogar Betreuer Rainer Sezemsky haben ihre Haare aufgrund der Meisterschaft blond gefärbt. Warum Sie nicht? Rainer Meisinger: (lacht) Das kann ich mir in meinem Job bei der Bank leider nicht erlauben.

Trotzdem ist Ihre Freude riesig?

Meisinger: Ja, das kann mal wohl sagen. Wir haben acht Monate daraufhin trainiert und es nach unserem knappen Scheitern in der vergangenen Saison verdient.

Wie viele Einheiten standen in dieser Saison bislang auf dem Programm?

Meisinger: Wir haben seit dem 12. Juni insgesamt 124 Einheiten absolviert. Die teilen sich auf in 23 Einheiten Trockentraining, zehn Freundschaftsspiele, 18 Punktspiele und 73 Trainingsmaßnahmen auf dem Eis.

Was ist das Erfolgsgeheimnis?

Meisinger: Harte Arbeit, Zusammenhalt und relativ wenige Verletzungen.

War dieser Erfolg programmiert?

Meisinger: Wir wussten von Anfang an, dass wir eine super Mannschaft haben. Mit einer Trainingsbeteiligung von im Schnitt 20 Mann haben die Jungs voll mitgezogen. Ich und mein Co-Trainer Christian Krötz sowie das hervorragende Betreuerteam mit Wolfgang Keller, Emil Wetzel und Rainer Sezemsky hatten es meistens relativ leicht. Die Arbeit hat Spaß gemacht.

Wie wichtig ist dieser Erfolg für den Verein?

Meisinger: Der Verein hat in den vergangenen Jahren seit der Einrichtung der Bundesliga in der Saison 2000/2001 immer wieder versucht, aufzusteigen und ist knapp gescheitert. Jetzt haben wir es geschafft und hoffen, dass dies der Nachwuchsarbeit einen weiteren Schub gibt. Immerhin sind jetzt alle Teams von den Junioren bis zu den Schülern in der Bundesliga vertreten.

Gibt es besondere Leistungsträger im Team?

Meisinger: Man braucht einen guten Endjahrgang, um erfolgreich zu sein. Den hatten wir. Natürlich gibt es Spieler, die herausragten wie das Sturmduo Simon Sezemsky und Dominik Meisinger, die bislang 92 von 168 Toren geschossen haben. Die Meisterschaft ist aber ein Erfolg von allen. Jeder hat seinen Beitrag geleistet.

Wie geht es nächstes Jahr weiter?

Meisinger: Die Schlüsselspieler kommen raus und rücken in die Jugendmannschaft vor. Dafür kommt der ältere Knabenjahrgang nach. Ich bin aber überzeugt, dass man mit dem Kader die Bundesliga halten kann.

Was machen Sie in der nächsten Saison?

Meisinger: Das weiß ich noch nicht. Mal sehen, was kommt. (mer)

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