Altusried
Wie der Prinz zu einem Frosch wurde

Wie der Frosch wieder ein Prinz wird, das ist im Märchen der Gebrüder Grimm «Der Froschkönig» eine klare, allerdings nicht besonders anständige Sache: Die Prinzessin wirft ihn an die Wand. Wie der Prinz aber überhaupt erst zum Frosch wurde - das verraten die Märchensammler nicht. Dafür aber die Aufführung des Schützenvereins im Theaterkästle Altusried.

Der Prinz wird nämlich von der Hexe Winniefred von der Nudelburg (Petra Schönreiter) in einen Frosch verzaubert, weil sie ein bisschen angeben will bei ihren Freundinnen. Alle haben nämlich schöne exotische Haustiere. Und Hexe Winniefred natürlich auch. Aber ihr fehlt zu ihrer Sammlung eben noch der Frosch. Ja, und dann gehts los: Dieser Prinz, das heißt Frosch (Florian Jungbold), muss sein eintöniges klitschiges Leben in einem Brunnen zubringen. Da hinein fällt die Kugel der Prinzessin Annabell (Regina Dorn), übrigens ein zickiges, verwöhntes kleines Persönchen. «Ich will, dass du mich liebhast», das ist die Bedingung des Frosches, der ihr helfen will. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.

In ihrem Vater, dem König Theobald (Richard Beck), hat die Prinzessin wie bekannt keinen Verbündeten. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Hexe als Dienerin ins Schloss geschlichen hat, schließlich will sie ihren Frosch wieder haben.

Saloppe Sprache

In der flotten Inszenierung von Birgit Haug und Michael Ramjoué werden eine moderne Prinzessin mit einer saloppen Sprache («Mann, Papa, bist du schwer von Begriff?») und heutige Erziehungsmethoden (Hausarrest für die Prinzessin) präsentiert. Das alles aber vor märchenhafter Kulisse und in aufbauschend märchenhaften Kostümen. Für Märchen- und Theaterfreunde ab vier Jahren geeignet.

Weitere Vorstellungen: 18., 19., 20., 26. und 27. Dezember um 15 Uhr. Karten gibt es unter Telefon 01805/592200.

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