Marktoberdorf
Wenn aus Spiel Sucht wird

Der Junge auf dem Bildschirm tobt. Wutentbrannt schlägt er auf seinen Computer ein, brüllt Schimpfworte, hysterisch überschlägt sich seine Stimme. Ein Gegner hat ihn in einem Computerspiel besiegt - für den rund 12-Jährigen ein Weltuntergang.

Auch wenn diese kurze Filmsequenz am Anfang des Vortrages von Dr. Ralf Söllner sicher ein Extrembeispiel darstellt, Computerspiele haben definitiv Suchtpotenzial. Sie sind aus der heutigen Kindheit zwar nicht mehr wegzudenken, können unterhaltsam, spannend und lehrreich sein. Doch ob Spielkonsolen, Spiele am PC oder übers Internet sowie sogenannte «Chatrooms»: Vorsicht ist beim Eintauchen in virtuelle Welten geboten.

Um Eltern über die möglichen Gefahren und den richtigen Einsatz von Computerspielen aufzuklären, hatte der Förderverein der Marktoberdorfer Adalbert-Stifter-Schule zu einem Informationsabend geladen. Referant war Dr. Ralf Söllner, Facharzt für Psychotherapie.

Dieser ging in seinem Vortrag aber nicht nur auf das Thema Computerspielsucht ein, sondern auch auf sogenannte Einstiegsdrogen wie Alkohol und Nikotin. Söllner betonte dabei, dass Suchtprävention schon im Grundschulalter beginnen muss.

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