Asch
Weniger Kinder

Betroffen zeigte sich Fuchstals Bürgermeister Erwin Karg bei der jüngsten Gemeinderatssitzung nicht nur über die rückläufige Entwicklung der Geburtenzahlen in seiner Gemeinde. Besonders bedenklich sei die Tendenz im Ortsteil Asch mit seinen 1130 Einwohnern. Karg sprach sogar vom «Aussterben der Ascher».

«Wir bemühen uns so sehr, etwas für Familien mit Kindern anzubieten», so Karg weiter. Unter anderem habe man eine Kinderkrippe eingerichtet. Insgesamt hatte die Zahl der neuen Fuchstaler im Jahr 2009 mit 26 gegenüber den jeweils 23 in den Jahren zuvor knapp zugenommen, daran hatten die Bewohner von Asch jedoch kaum Anteil. Bei jeweils fünf beziehungsweise sogar nur vier Geburten kam man lediglich an die Zahlen aus Seestall heran, wo allerdings deutlich weniger Menschen wohnen. Auch die Ausweisung von Neubaugebieten habe wenig zu einer Wende in der Bevölkerungsentwicklung beigetragen, stellte Karg dar, der selbst in Asch wohnt.

Der Bürgermeister hatte es bei der Sitzung dann auf zwei junge Feuerwehrmänner aus Asch abgesehen, die als Zuhörer beiwohnten. Scherzhaft drohte Karg ihnen an, er werde die zuvor bereits genehmigte Beschaffung von Ausrüstung blockieren, solange sich an dieser Negativentwicklung nichts ändere. Zudem bot er ihnen einen Kurs an, wie man denn «mit den Mädels anbandelt».

Das «Aussterben» der Ascher kam man dem Fuchstaler Bürgermeister nicht anlasten: Gemeinsam mit seiner Frau hat er vier Kinder.

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