Igling
Weitere Variante für ein Bürgerhaus

Jetzt gibt es zwei Planungsvarianten für ein Dorfgemeinschaftshaus (DGH) Igling. Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung stellten die Landsberger Architekten Rainer Spring und Matthias Weiland ihre planerischen Ideen für ein DGH Igling vor (siehe Infokasten). Die Projektgruppe «Dorfgemeinschaftshaus Igling» hatte in den vergangenen Wochen bereits auf der Grundlage einer Planskizze des Architekten Robert Schenk von Schenk und Lang und mit ihm gemeinsam Konzepte für ein DGH erarbeitet.

Auftraggeber dieser zweiten Planung für ein DGH ist laut Bürgermeisterin Weinmüller die Gemeinde. Bisher seien 2500 Euro an Kosten angefallen. Am Ratstisch herrschte allgemeiner Unmut darüber, dass weder Gemeinderat noch die Projektgruppe DGH involviert gewesen seien, als es darum ging, ein zweites Planungsbüro einzuschalten. «Wann ich was mache, zu welchem Zeitpunkt, das kommt auf die Situation an», rechtfertigte die Bürgermeisterin ihren Alleingang in Sachen Planung. Joachim Drechsel «gefallen viele Punkte an dem Konzept», allerdings sei bereits ein eng ausgearbeitetes Konzept vorhanden. Das betonte auch Peter Blattner: «Es sind Beschlüsse da, ein Konzept, in dem alle Vorgaben drin sind.» Die Variante sei nicht schlecht, Vorgegebenes beinhalte sie allerdings nicht. «Ich bin von einer Mindestversion ausgegangen», sagte Weinmüller dazu, schließlich sei das Projekt «an der Grenze unseres finanziellen Spielraums.»

Lang sieht Alleingang

Zweiter Bürgermeister Günter Först, der auch Leiter der Projektgruppe ist, brachte die Arbeit vor, die bisher geleistet wurde. «Bei den Planungen konnten sich regelmäßig alle Mitglieder einbringen», sagte Först, «es wurde regelmäßig abgestimmt.» Richard Lang beschwerte sich über den Alleingang der Bürgermeisterin: «Warum wurde die Einbeziehung von weiteren Architekten nicht im Arbeitskreis besprochen?», fragte der Gemeinderat. Josef Gayer beklagte die fehlende Zusammenarbeit. «Das macht das Projekt schlecht», so Gayer, «und wir stehen da wie die Deppen.» «Wir werden die beiden Pläne gegenüberstellen müssen», sagte Peter Heiland, «dafür müssen sie vorher auf den gleichen Nenner gebracht werden.»

Am Donnerstag, 17. Dezember, werden die Entwürfe zum Dorfgemeinschaftshaus im Pfarrsaal Unterigling ab 18 Uhr den Bürgern vorgestellt. Eine von verschiedenen Gemeinderäten geforderte Sondersitzung des Gemeinderates ist für den 22. Dezember anberaumt.

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