Unterthingau
Weitere Lampe in Unterthingau abgelehnt

Mit einem Antrag auf Erleuchtung der «dunklen Ecke» Marktplatz/Kirnachstraße in Unterthingau befasste sich das Gremium zum wiederholten Male. Im schriftlichen Antrag der Eheleute Niehoff, die an dieser Ecke wohnen, wurde darauf verwiesen, dass vor Beginn der Sanierung des Marktplatzes den Anwohnern versprochen wurde, die Helligkeit erleide keine Einbuße. Nunmehr wurde aber festgestellt, dass dem nicht so sei. Markträtin Dorothea Niehoff-Mutzel unterstrich, dass die Gemeinde hier nicht Wort gehalten habe und sich viele Leute vor der Dunkelheit fürchteten.

Bürgermeister Wolfgang Schramm sagte grundsätzlich, dass niemand einen Anspruch auf eine Beleuchtung habe. Das könne jede Kommune nach ihrer Leistungsfähigkeit selbst entscheiden: «Allerdings wurden die Leuchten tatsächlich etwas unglücklich platziert». Als Lösung schlug er vor, die vorhandene Lampe zu versetzen oder eine zusätzliche aufzustellen. Anderer Meinung war Ratsmitglied Bernhard Dolp, der sich wunderte, dass «seit 2006 jedes Jahr ein solcher Antrag bei der Bürgerversammlung oder schriftlich gestellt» werde. Bisher wurden all diese Anträge abgelehnt.

Ferner führte Dolp das Erfordernis des Energiesparens ins Feld und merkte an, dass bei einer Genehmigung noch viele zusätzliche Lampen im ganzen Gemeindegebiet beantragt würden. «Weitere Lampen und die Stromkosten können wir uns finanziell nicht leisten», meinte der Redner. Bei der erneuten Abstimmung ging es denkbar knapp zu: Mit 7:6 Stimmen lehnte der Marktrat die Aufstellung einer weiteren Lampe auch im neuen Jahr ab.

Die Kläranlage im Ortsteil Ried bei Oberthingau wurde von den Anwohnern noch im alten Jahr «auf Vordermann gebracht». Ein Bürger erklärte sich zur täglichen Überwachung der Anlage bereit. Wie in der Sitzung bekannt wurde, haben diese Maßnahmen schon zu leichten Verbesserungen der Klärwerte geführt.

Man einigte sich darauf, die begonnenen Hilfen für das Klärsystem noch einige Monate fortzuführen, um die so erzielten Klärwerte auf eine breitere Basis zu stellen. Eine Entscheidung wurde daher noch nicht getroffen.

Erst 2011 neues Feuerwehrauto für Reinhardsried

Die allgemeinen Beschaffungen für die gemeindlichen Feuerwehren segnete der Rat ohne große Diskussion ab. Ein neues Feuerwehrfahrzeug für Reinhardsried wurde allerdings auf das Jahr 2011 verschoben. Bürgermeister Schramm gab bekannt, dass die Kommune alle Fahrzeuge des ABC-Zuges übernehmen wird. Die jährlichen Kosten beschränkten sich auf die Versicherung der Fahrzeuge. Einige Monate nach der Übernahme könne der Markt über die «geschenkten» vier Fahrzeuge frei verfügen, sagte Schramm.

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