Krugzell
«Weiter im Aufwind»

«Weiter im Aufwind» sieht sich die Allgäuer «Landstrom»-Vereinigung. So stehe man jetzt den Mitgliedern des Bundesverbands deutscher Milchviehhalter (BDM) als offizieller Ansprechpartner zur Verfügung. Dies betonte Vorsitzende Linda Breining in der Jahresversammlung in Krugzell. Jeder Bauer brauche günstigen Strom, «und je mehr bei uns sind, umso mehr steigern wir unsere Markt- und Verhandlungsposition».

Angesichts finanzieller Einbrüche aufgrund eines desolaten Milchmarkts seien erschwingliche Stromtarife für die Landwirtschaft notwendiger denn je. Auf ehrenamtlicher Basis beobachte man ständig den Markt. «Mit der starken Gemeinschaft im Rücken haben wir die Möglichkeit, noch günstigere Preise aushandeln zu können», erklärte Breining vor 100 Zuhörern. Auch bei den Gastarifen werde man sich einklinken. In Kürze soll es zudem eine «Landstrom»-Homepage geben. Derzeit erstellen Stromberater Xaver Martin und Altusrieds Altbürgermeister Hans Rausch die neue Internet-Seite.

Die Vorsitzende bezeichnete das Erneuerbare Energiegesetz (EEG) als zweischneidiges Schwert. Einerseits garantierten Fotovoltaikanlagen auf den Dächern zwar einen Zuerwerb. Andererseits bezahle das jeder durch höhere Strompreise.

In die gleiche Kerbe hieb Diplom-Ingenieur Herbert Kahnert von der Hanns-Seidel-Stiftung. «Wir verlieren Volksvermögen durch viel zu hohe Einspeisevergütungen», kritisierte der Referent, der das Thema fossile und regenerative Energien beleuchtete.

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