Westallgäu
Was bringt das Jahr 2010?

Bauprojekte, Jubiläen, sportliche Großereignisse oder besondere Feste? Was bringt das Jahr 2010? Die nachfolgende Übersicht soll - ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit - einen kleinen Vorgeschmack geben auf die Ereignisse, die in den einzelnen Gemeinden anstehen. Daneben wird es Themen geben wie die neue Mittelschule, von der mehrere Kommunen gleichermaßen betroffen sind.

Lindenberg: Die Pläne für die Sanierung des Stadions liegen fertig in der Schublade. Wenn die Förderanträge bewilligt werden und die Regierung von Schwaben grünes Licht gibt, dann soll im Frühsommer mit der Sanierung der Tribüne und der Mauern im hinteren Bereich begonnen werden. Dafür sind laut Stadtbaumeister Kurt Kirschenmann rund 225000 Euro vorgesehen. In 2011 werden dann die Laufbahn und Beläge sowie Anlagen erneuert - mit Ausnahme des Rasens, der unangetastet bleiben soll. Ebenfalls nächstes Jahr soll es mit dem Reichgelände vorangehen. Die Stadt will 2010 eine 4000 m² große Teilfläche an einen privaten Investor verkaufen, der noch im Sommer mit dem Bau eines Ärztehauses und Räumen für betreutes Wohnen beginnen möchte.

Mitte Februar dürfte laut Kirschenmann zudem das Ergebnis der Machbarkeitsstudie über ein Hutmuseum auf dem Gelände der ehemaligen Hutfabrik vorliegen, das im Stadtrat diskutiert werden soll. Außerdem wird in Lindenberg Anfang Juni der neue Stadtpark eingeweiht und die Grundschule feiert ihr 100-jähriges Bestehen.

Weiler-Simmerberg: Der Kindergarten St. Blasius, der künftig der einzige Standort in Weiler sein wird, soll im Frühjahr oder Sommer fertiggestellt werden. Für insgesamt rund 1,2 Millionen Euro finden 125 Mädchen und Buben dort Platz - plus 24 in der Kinderkrippe. Zudem findet vom 2. bis 4. Juli das 1. Westallgäuer Filmseminar im Kornhaus statt. Historisch wird es beim Salzzug in Simmerberg (31. Juli), der nur alle drei Jahre stattfindet.

Scheidegg: «Der Schwerpunkt liegt auf dem Alten- und Pflegeheim», sagt Bürgermeister Ulrich Pfanner. Möglichst soll 2010 mit dem Neubau begonnen werden, doch ob das klappt, stellt sich wohl erst im Frühjahr heraus. Dafür soll im Sommer ein wesentlicher Teil des Golfplatzes (in Richtung Buflingsried) fertig sein, so Pfanner. Auch der Baumwipfelpfad, das acht Millionen Euro teure Projekt der katholischen Jugendfürsorge, im Ortsteil Oberschwenden soll im Spätsommer oder Herbst in Betrieb genommen werden.

Heimenkirch: Eingeweiht werden der Maibaumplatz (Frühjahr), der Schulhof (26. Juni) sowie das Paul-Bäck-Haus im Rahmen des erstmals stattfinden Marktfestes (19. Juni).

Die Deutsche Bahn hat zudem der Gemeinde das Zeitfenster für die Errichtung des neuen Bahnhalts genannt: Ende April bis Ende Juli, wobei die Gemeinde anschließend im Herbst die 420000 Euro teure Fußgängerbrücke errichten wird. Das Millionenprojekt soll noch 2010 abgeschlossen sein und Mitte Dezember sollen die ersten Züge in Heimenkirch halten.

Maierhöfen: Närrisch beginnt das Jahr mit dem Narrensprung der Narrenzunft Wolfsrudel (23. Januar). Als Bauvorhaben soll endlich die Errichtung eines Schützenheimes im Iberg-Zentrum in Angriff genommen. Gefeiert werden «50 Jahre Tourismusverein» (18. Januar), «20 Jahre Frauenfußball in Maierhöfen» (19./20. Juni) und «20 Jahre Kindergarten» (27. Juni).

Grünenbach: Die Radstrecke bei der Triathlon-WM in Immenstadt führt 800 Athleten durch Grünenbach sowie die Nachbargemeinde Stiefenhofen (1. August). Einen Tag vorher findet - quasi als Generalprobe - auf der gleichen Route der traditionelle Allgäu-Triathlon statt. Laut Bürgermeister Markus Eugler wird die Flurbereinigung ihre Arbeit aufnehmen und für rund 680000 Euro soll mit dem Bau des Geh- und Radwegs zwischen den Ortsteilen Ebratshofen und Harbatshofen angefangen werden.

Oberreute: Die Zuschussanträge sind gestellt - jetzt hofft die Gemeinde, dass sie so schnell wie möglich mit dem Bau der Sporthalle beginnen kann. Darin integriert werden Nebenräume der Grundschule, die Mittagsbetreuung und Räume für den Schützenverein. Bürgermeister Gerhard Olexiuk hofft, dass «Anfang Winter der Rohbau» steht, damit die beteiligten Vereine noch Ende 2010 mit dem Innenausbau beginnen können.

Das Projekt kostet insgesamt 2,8 Millionen Euro.

Lindau: Der Umbau der Inselhalle wird die knapp 25000 Einwohner zählende Kreisstadt noch einige Jahre beschäftigen. Anfang 2010 soll der nächste wichtige Schritt erfolgen: die Ausschreibung des Architektenwettbewerbs für die 14 Millionen Euro teure Sanierung und Erweiterung der Tagungsstätte. Europaweit werden wohl 20 bis 25 Architekturbüros gesucht, die dann im Spätsommer ihre Entwürfe präsentieren sollen, kündigt Harald Firsching von ProLindau Markting an. Möglicherweise im Frühjahr 2015 soll die neue Inselhalle fertig sein.

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