Waldwerk ergänzt den Sommerkeller

Igling(smi). - Der alte Sommerkeller ist der 'Soke' geblieben, fürs Partyvolk gibt es jetzt aber zusätzlich das Waldwerk: Am Wochenende wurde in der Traditions-Disco im Wald zwischen Landsberg und Igling die Eröffnung des Anbaus gefeiert. Links geht es vom Eingang in den alten Sommerkeller, in die Disco, in der seit 1978 Generationen ein- und ausgegangen sind. Der rustikale Stil wurde hier beibehalten, die Musikanlagen seien jedoch überall erneuert worden, erzählt Pächter Niki Amberger, der die Disco Anfang 2002 übernommen hat. Rechts geht es in die neue Zeit, Edelstahl und freundliches, klares Rot dominieren in der 'ultramodernen Stahlhalle', dem Waldwerk.

Für 800 Personen konzipiert Die für 800 Personen konzipierte Halle lässt sich durch das Öffnen großer Türen um einen Außenbereich erweitern, so dass sich eine fast 600 Quadratmeter großer Partybereich im Osten ergibt. Auch Bands sollen künftig auftreten, so Ambergers Planung. Der frühere Außenbereich im Westen soll jetzt zu einem richtigen Nachtbiergarten gestaltet werden. Wie die Diskothek wird er am Wochenende bis fünf Uhr morgens geöffnet sein und für den kleinen und großen Hunger der Nachtschwärmer etwas bereithalten.

Drei Musikbereiche Musikalisch gibt es jetzt drei Areas: Den 'Soke' mit 'Classix' der vergangenen 20 Jahre. In dem bestehenden kleinen Raum an der Südseite, dem 'Southside', soll es am rockigsten zugehen. Jüngeres Volk, 'Partypeople', will Amberger ins Waldwerk locken. Mit einem Cosmic-Event mit Stefan Egger an den Plattentellern ist hier am 20. Februar schon ein Höhepunkt für die Freunde von reggae, afro und Co. geboten. 'Horror im Wald' (13. Februar), Mafia-Ball (21. Februar) und 'Schwarzwaldklinik' (23. Februar) nennen sich die Faschingsbälle, die in allen drei Bereichen stattfinden, am Lumpigen Donnerstag (19. Februar) dürfen sich ab 19 Uhr die 'Narren im Wald' austoben. Amberger ist froh, dass die mit Planung fast zwei Jahre dauernden Arbeiten jetzt mit der Gestaltung der Außenanlagen zu Ende gehen werden. 800000 Euro habe der Neubau gekostet. Wenn die Gemeinde Igling nicht so kooperativ gewesen wäre, hätte es nicht so geklappt. Unterstützung habe er auch von Prinz Luitpold von der Brauerei Kaltenberg bekommen, welche die Immobilie von Georg Graf von Maldeghem gepachtet habe. Auch die Gäste hätten mitgespielt, sagt Amberger, schließlich lief fast zwei Jahre lang ein Notbetrieb, teilweise mit Toilettencontainer. Auch der Sanitärbereich wurde erneuert.

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