Kaufbeuren
Von der Messe bis zum Kartrennen

Das Veranstaltungsprogramm für 2010 in der Kaufbeurer Karthalle (Eventcenter) steht weitgehend. Heuer wird es demnach nur zwei Messen geben - mit der «Bau Plus» ist eine davon neu hinzugekommen. «Das wird ein Schaufenster für das regionale Handwerk», erklärt Hallenbetreiber Josef Scheibel.

Die «Bau Plus» im Februar ist nach Angaben des Organisators eine Baufachmesse, die dem großen Interesse an einer individuellen Gestaltung des eigenen Hauses entgegenkomme. Dabei sollen alle Bereiche für Neu- oder Umbauten, Innenausstattung, Sicherheit, Umwelt sowie Anbauten oder auch die Finanzierung abgedeckt werden. «Und für 2011 ist die Messe auch schon gesichert», so Scheibel. Die zweite große Messe wird die Motorrad- und Freizeitmesse Ende März sein: Nachdem die Zweiradmesse in Augsburg nicht mehr stattfindet, könnte die Kaufbeurer Veranstaltung umso mehr Aufmerksamkeit finden, da sie nun zwischen München und Friedrichshafen die einzige im Schwäbischen ist, berichtet Scheibel. Dem will er mit einer neuen Standaufteilung entgegenkommen, um auch kleineren Ausstellern mehr Raum zu bieten.

Zudem wird es eine Showbühne in der Halle mit Interviews und Präsentationen geben, von der auch Radio RSA senden soll. Dazu kommt wieder der Actionbereich auf der Außenanlage, wo Vorführungen mit Stunt und Street-Freestyle, Supermoto und Enduro-X sowie Showrennen und Quad-Freestyle geplant sind.

Erst im nächsten Jahr wird es die «MIR» und das «Kuhfeuerwerk» wieder geben, da die beiden Veranstaltungen im zweijährlichen Turnus in Kaufbeuren stattfinden. Die MIR geht heuer in Marktoberdorf über die Bühne. Dagegen ist keine Wiederholung des Unternehmertages geplant: Der sei zwar «qualitativ hochwertig» gewesen, habe aber dennoch die Erwartungen des Veranstalters nicht erfüllt. Doch mit der von der Allgäuer Zeitung präsentierten «Baggerparty» am 26. März gebe es eine weitere Veranstaltung.

Zudem werden in der Karthalle wieder die Eröffnung der Stadtolympiade sowie die etablierten Konzerte und Partys stattfinden. Und die monatlichen Flohmärkte seien in der Region ohnehin zur Institution geworden.

Daneben hat Scheibel das sportliche Standbein der Karthalle wieder verfeinert: Pocketbike, Minibike und vor allem Supermoto auf der mit rund 6000 Quadratmetern und vom DMSB zertifizierten größten Indoorstrecke Süddeutschlands «brummen in den Wintermonaten», erläutert Scheibel. Und das Angebot zum Kartfahren werde im ganzen Umland angenommen.

Zudem ist die Halle auch wieder einer von vier Austragungsorten der zum zweiten Mal ausgetragenen Internationalen Bodensee-Kartmeisterschaft (IBK). Nach fast 15 Jahren sei die Karthalle mit ihren über 30 Mitarbeitern fest verankert in der Region, so Scheibel.

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