Allgäu
Vom Wellnessbereich beeindruckt

In diesem Jahr stehen die Acht- und Neuntklässler im Mittelpunkt: Die Allgäuer Berufsoffensive unserer Zeitung und verschiedener Partner will Haupt- und Realschüler für Berufe aus Tourismus, Hotellerie und Gastronomie begeistern. Wir stellen in loser Reihenfolge die Schulklassen vor.

BadHindelang l rio l Der Rundgang durchs Alpenhotel Oberjoch hat die Achtklässler der Hauptschule Bad Hindelang beeindruckt: Wellnessbereich, Tagungsräume, «Kids Club» und Küche waren nur einige der Stationen, zu denen Hoteldirektor Volker Küchler allerhand erklärt hat. «Ich könnte mir schon vorstellen, in so einem Hotel zu arbeiten», sagt Alexander. Bei Würstchen und Getränken denken die Schüler über das Gesehene nach: «Mir hat der Kosmetik- und Wellnessbereich gut gefallen», erzählt Anna-Lena. Sie würde gern eine Ausbildung machen, die mit diesem Thema zu tun hat. Auch Vanessa hat der Rundgang Spaß gemacht: Hotelfachfrau wäre ein Beruf, der sie interessiert.

Vor ihrem Termin im Alpenhotel hat Lehrer Stephan Haendel mit den Buben und Mädchen bereits Einiges zum Thema Tourismus im Unterricht gemacht - unter anderem haben die Schüler ein Portfolio über das Oberallgäu beziehungsweise ihre Heimatorte erstellt. Vor der Betriebsbesichtigung haben die Achtklässler in Gruppen Fragen erarbeitet, die sie Direktor Küchler stellen. Gemeinsam mit einigen Mitarbeitern steht dieser Rede und Antwort.

So erfahren die Schüler zum Beispiel, dass das Alpenhotel vier Sterne hat, mehr als hundert Menschen dort arbeiten und es eine eigene Marketingabteilung hat, deren Budget doppelt so hoch ist wie das der Gemeinde Bad Hindelang. Die Kosten für den Unterhalt eines Hotels sind immens: Allein die Teppichreinigung kostet jeden Monat 6000 Euro, berichtet Küchler den staunenden Jugendlichen.

Derzeit wird im Alpenhotel in zwei Berufen ausgebildet - Koch und Restaurantfachmann - aber man würde auch Hotelfachleute ausbilden, wenn gute Bewerbungen vorliegen.

Das ist für Küchler ein wichtiger Punkt: Es werden nur Bewerber genommen, die sich wirklich für den Beruf interessieren, für die er «erste Wahl ist». Im Moment gibt es sechs Azubis, aber man sei bereit, zehn bis zwölf Stellen zu schaffen, «wenn die Qualität stimmt.» Man müsse sich im Klaren darüber sein, dass man meist am Wochenende arbeitet und sich damit oft der ganze Freundeskreis ändere, sagt Küchler. Aber dafür «ist die Arbeit im Hotel unwahrscheinlich spannend.»

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