Kempten / Oberallgäu
Volksbegehren: Initiatoren zufrieden

Christa Morata stört es, wenn öffentliche Räume verraucht sind. «Davon kriege ich Kopfschmerzen», erzählt sie. Um das zu ändern, hat die 70-Jährige gestern den letzten Tag des Volksbegehrens genutzt und es mit ihrer Unterschrift unterstützt. «Damit das Hickhack endlich ein Ende hat», meint sie.

Morata ist nicht die einzige, die so denkt. 5791 Menschen haben sich in Kempten bis gestern, 17 Uhr, eingetragen. Das sind 12,2 Prozent. «Nur am ersten Tag war mehr los», erzählt Irena Kramer, die bei der Kemptener Stadtverwaltung die Unterschriften erfasst.

Zufrieden mit den Ergebnissen ist Michael Hofer. Der ÖDP-Stadtrat hat das Projekt vor Ort betreut. «Wir haben viel gemacht», begründet er die guten Werte. Beispielsweise haben er und die Unterstützer des Volksbegehrens Informationsstände betrieben, mit Aktionen auf die Unterschriftensammlung aufmerksam gemacht und Handzettel verteilt. Außerdem habe die Initiative zahlreiche Unterstützer im Gesundheitswesen.

Insgeheim habe er auch von Mitgliedern von CSU und Freien Wählern positives Echo erfahren, meint Hofer weiter.

Bis gestern Abend meldeten folgende Gemeinden der Allgäuer Zeitung aktuelle Zwischenstände (in Prozent):

Altusried 13,13

Betzigau 17,39

Buchenberg 14,65

Dietmannsried 15,32

Haldenwang 17,53

Lauben 18,20

Oy-Mittelberg 11,35

Sulzberg 18,84

Waltenhofen 14,83

Weitnau 8,77

Wiggensbach 17,49

Wildpoldsried 20,79

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