Vils: Drei Tourengänger aus Bergnot gerettet

Vils (az). - Drei Marktoberdorfer, die zu einer Skitour auf das Brentenjoch aufgebrochen waren, verirrten sich aufgrund der schlechten Witterung. Sieben Mann der Bergrettung Vils und ein Alpingendarm halfen dem Trio, den Weg ins Tal wieder zu finden, berichtet die Sicherheitsdirektion Tirol. Einer der Marktoberdorfer - ein 46-jähriger Mann - hatte sich vor dem Start über das Wetter und den Lawinenwarnbericht informiert. Laut Wetterbericht sollte sich das Wetter im Laufe des Tages bessern, sodass die drei Männer gegen 8.15 Uhr vom Parkplatz der Vilser-Alm zu ihrer Skitour aufbrachen. Sie wollten die Tour so lange gehen, wie es witterungs- und lawinenbedingt möglich schien. Gegen 12 Uhr befanden sie sich auf der Südflanke des Brentenjochs in einer Seehöhe von etwa 1800 Meter. Dort beschlossen sie die Tour abzubrechen, weil sie aufgrund anhaltenden Schneefalls und Nebels nur mehr eine Sicht von 50 Meter hatten. Die Tourengeher wollten im Bereich ihrer Aufstiegsspur talwärts fahren. Sie verloren jedoch im Nebel ihre Aufstiegsspur.

Als sie dies bemerkten, kehrten sie nicht zu ihrer Aufstiegsspur zurück, sondern fuhren weiter talwärts. Auf einer Seehöhe von etwa 1550 Meter kamen sie in steiles Gelände. Da ihnen ein weiteres Abfahren zu gefährlich schien, stiegen sie wieder auf eine Seehöhe von 1800 Meter auf, um ihre Aufstiegsspur zu suchen - doch ohne Erfolg. So fuhren die Marktoberdorfer an einer anderen Stelle des Berghanges ab. Auf einer Seehöhe von etwa 1500 Meter kamen sie um 14.30 Uhr erneut in steiles Gelände. Sie beendeten darauf ihre Abfahrt. Da sie erkannten, dass sie sich verirrt hatten, verständigten sie über Notruf die Rettung Reutte, worauf die Bergrettung Vils alarmiert wurde. Sieben Mann der Bergrettung und ein Alpingendarm stiegen in Richtung Brentenjoch auf. Die verirrten Tourengeher stiegen zur gleichen Zeit ein drittes Mal in Richtung Brentenjoch auf. Gegen 17.10 Uhr konnten sie auf einer Seehöhe von etwa 1700 Meter in der Südflanke des Brentenjochs unverletzt angetroffen werden. Die Tourengeher fuhren in Begleitung der Bergemannschaft selbstständig zur Vilser-Alm und anschließend weiter ins Tal.

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