Kaufbeuren
Viel Arbeit im Sinne der Schüler

|oll| Die Beethovenschule hat jetzt offiziell einen neuen Rektor. Bei einer Feierstunde mit buntem Begleitprogramm, das weitgehend die Schulkinder bestritten, wurde Christoph Vogg im Beisein zahlreicher Gäste in der Aula ins Amt des Schulleiters eingeführt. Vogg ist bereits seit Anfang August mit der Leitung der Schule betraut.

Bürgermeister Gerhard Bucher hieß Vogg, eigentlich ein Augsburger, der von seiner Tätigkeit an der Jörg-Lederer-Schule her «mit der Kaufbeurer Mentalität» vertraut sei, willkommen. Stadt und Schulleiter müssten erkennen können, wie der jeweils andere denkt, damit Vertrauen wachse.

Kritisch, aber zielorientiert

Die fachliche Leiterin des staatlichen Schulamts, Eva Severa-Saile, schilderte Voggs beruflichen Werdegang und ging auf die wesentlichen Merkmale seiner Arbeitsweise und Führungskompetenz ein. Demnach ginge Vogg kritisch, klar strukturiert und analytisch sowie zielorientiert an die Sachverhalte heran, ohne dabei die Kreativität aus dem Auge zu verlieren. Und dies immer im Sinne der Bedürfnisse der Schüler sowie einer nachhaltigen Schulbildung. Personalratsvorsitzender Frank Hortig sprach von einem «Knochenjob», den Vogg angetreten habe.

Dabei bezog er sich auf die Themen Mittelschulverbund, Aufbau der Hauptschule und die derzeitige Baumaßnahme. Er wünschte Vogg «viel Glück in den Fußstapfen des Grandseigneur», seines Amtsvorgängers Heinz Simm. Konrektor Christian Gebauer hob in seiner Begrüßung hervor, die Hauptschulklassen sieben bis neun seien Voggs «Spezialgebiet». «Dort wo wir dringend Erfahrung benötigten, haben wir den richtigen Mann zur richtigen Zeit erhalten.» Im Kollegium spüre man: «Wir werden in angenehmer Weise harmonieren».

In seinem Schlusswort beschrieb der neue Rektor Vogg lautmalerisch die bauliche Veränderung an der Schule sowie den Wandel in der bayerischen Hauptschullandschaft. Verloren habe die Beethovenschule den Status einer Teilhauptschule. Sie werde Vollhauptschule.

«Mehr denn je sind wir gefordert, auf Neuerungen zu reagieren. Unser Ziel bleibt, den Kindern und Eltern bestmögliche Begleitung zu bieten.» Nun solle nach dem Willen des bayerischen Kultusministers die Hauptschule in eine Mittelschule umgewandelt werden. Dies könne keine der Hauptschulen in der Stadt alleine leisten. Bei einer Gesprächsrunde mit den für das Schulwesen in der Stadt Verantwortlichen sei man übereingekommen, dass die Lösung nur in einem Schulverbund liegen könne. «Hier ist Pionierarbeit zu leisten», so Vogg.

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