Buchloe
«Unsere Bemühungen waren nicht umsonst»

«Alle Projekte, die wir angestoßen haben, laufen weiter. Unsere Bemühungen haben also gefruchtet», resümierte Vorsitzender Helmut Winkler beim Jubiläumsabend «20 Jahre Rumänienhilfe» im Buchloer Stadthotel.

Zunächst einmal berichtete Initiatorin Gabi Jedelhauser von den Anfängen der Rumänienhilfe im Jahr 1989. Ein Hilferuf über das Radio zur Not in Rumänien und zahlreiche bedürftige Familien haben damals den Anstoß gegeben. Lebensmittelpakete wurden zusammengestellt und teilweise unter Beschuss ins Land und zu den Familien gebracht.

Weitere Spendenaufrufe folgten, da die Not und das Elend dort unermesslich waren, so Jedelhauser. Viele Mitstreiter habe sie dann ins Boot geholt. Insgesamt seien rund 45000 D-Mark sowie Sachspenden im Wert von etwa 22000 Mark bis Mai 1991 zusammengekommen.

Viele rumänische Familien seien daraufhin auch nach Deutschland gekommen, berichtete Jedelhauser, doch dann sei ihr das Ganze über den Kopf gewachsen und so habe sie das Projekt in die Hände von Helmut Winkler gegeben.

Mit viel Herzblut berichtete Winkler über den weiteren Werdegang der Rumänienhilfe unter seiner Führung. Da die Landwirtschaft im Ostblock damals am Boden lag und so gut wie keine landwirtschaftlichen Geräte mehr vorhanden waren, entschloss man sich, Entwicklungshilfe zu leisten, indem Praktikanten mit ausreichenden Sprachkenntnissen nach Deutschland vermittelt wurden.

Zudem wurden Agro-Caritas und Maschinenringe gegründet. Insgesamt seien laut Winkler so 1500 Praktikanten ausgebildet worden. Eine weitere Welle der Hilfsbereitschaft habe der absolut desolate Zustand vieler Pflegehäuser ausgelöst. Zusätzliche Unterstützung erfuhr die Armenspeisung. Von 2001 bis 2009 seien laut Winkler rund 59000 Euro gespendet und auch wieder ausgegeben worden. Er dankte allen, die mitgeholfen haben, die Rumänienhilfe weiter voranzutreiben und betonte: «Alle Spenden werden zu 100 Prozent an die Bedürftigen weitergegeben.»

Auch Buchloes dritte Bürgermeisterin Irmgard Ablasser war begeistert von den nachhaltigen Aktivitäten der Rumänienhilfe: «Das war und ist eine große Sache.» Mit einem eindrucksvollen Bildvortrag über die teils widrigen Gegebenheiten in Rumänien sowie den Aktivitäten der Rumänienhilfe fand der Abend seinen Abschluss.

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