TSVB erspielt sich viel Sympathie

Arnheim/Biessenhofen(hs). - Die Handballerinnen des TSV Biessenhofen boten beim internationalen Turnier im niederländischen Arnheim eine überzeugende Vorstellung. Nach drei Siegen in der Vorrunde verpassten sie nur knapp den Einzug ins Endspiel. Am Ende freuten sich die Spielerinnen und mitgereisten Schlachtenbummler über den vierten Platz. Dagegen zeigte die Herrenmannschaft in Arnheim eine enttäuschende Leistung: Sie fand während des gesamten Turniers nie zu ihrer gewohnten Form. Die Handballerinnen des TSV Biessenhofen erwischten einen Turnierauftakt nach Maß. Sie ließen ihrem Schweizer Gegner HC Andelfingen mit einer konzentrierten Abwehrleistung beim 5:2 nicht zur Entfaltung kommen. Zu einer klaren Angelegenheit wurde auch das zweite Vorrundenspiel: Der BSC Rehberge hatte beim 8:4 keine Chance. Mit einer Energieleistung bogen die TSVB-Frauen am zweiten Turniertag das Spiel gegen den niederländischen Vertreter HV Wik noch um. Nachdem sie zwischenzeitlich mit 1:3 zurücklagen, schafften sie fünf Tore zum 6:3-Erfolg.

Siegtreffer kurz vor Schluss Die Partie gegen den gastgebenden ESCA Arnheim musste die Entscheidung über den Einzug ins Finale bringen. Mit viel Glück gelang den Holländerinnen fünf Sekunden vor dem Abpfiff der Siegtreffer. In der Begegnung um Platz drei gegen Post SV München (7:11) hatte Biessenhofen mit fünf Lattentreffer. Obwohl es für Biessenhofens Handballerinnen am Ende nicht Treppchen-Platz reichte, gewann das Team mit seinem erfrischenden Spiel und Auftreten viele Sympathien.

Einige individuelle Fehler Die Hoffnung der Männermannschaft, sich in Arnheim in Meisterschaftsform zu präsentieren, ging bereits in der ersten Turnierbegegnung nicht auf. Sie bekam den überragenden Spielmacher des HC Zürich nicht in den Griff und unterlag mit 8:9. Mit dem gleichen Resultat ging auch die zweite Partie gegen HV Wik verloren. Wegen einiger individueller Fehler und einer schwachen Wurfausbeute gerieten die Biessenhofener im dritten Spiel gegen den TV Büttelborn rasch ins Hintertreffen. Trotz eines Endspurts reichte es am Ende nur zur Resultatsverbesserung auf 7:8. Die letzte Chance auf eine gute Platzierung vergab der TSVB gegen ESCA Arnheim. Beim 6:10 ließ vor allem die Abwehr Wünsche offen. In den beiden abschließenden Begegnungen hatte es die Mannschaft mit den Teams von Zimmereberg 51 aus der Schweiz zu tun. Nach dem 8:11 gegen Zimmereberg II gab es gegen Zimmereberg I mit 9:10 erneut eine knappe Niederlage.

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