Trotz Fehltritten Ligaverbleib gesichert

Waal (hk). - Was ihm während der vorausgegangenen Jahre in der Fußball-Kreisliga Mitte trotz aller Ambitionen nicht gelungen war, hat der SV Egg an der Günz nun in der Saison 2003/2004 zuwege gebracht: die Meisterschaft und den Direktaufstieg in die Bezirksliga Süd. Damit rechtfertigte die Mannschaft auch den Vorschusskredit, der ihr nach dem letztjährigen knappen Scheitern als Vizemeister schon vor Beginn der Saison eingeräumt worden war. Einmal mehr um den Ligaverbleib ging es in der abgelaufenen Saison für den TV Waal. Mit einem zwölften Platz in der Endabrechnung blieben die Waaler weit hinter ihrem Ziel, einem Platz im oberen Mittelfeld, zurück. Beim Rennen um den Meistertitel hatte sich der SV Egg an der Günz (60 Punkte, 70:30 Tore) allerdings erst in der Endphase profiliert. Aus 18 Spielen waren die SVE-Akteure als Sieger hervorgegangen, sechsmal hatten sie ein Unentschieden erreicht. Geschlagen geben mussten sie sich in vier Begegnungen. Als schärfste Konkurrenten des Titelfavoriten waren der TSV Ottobeuren (Vizemeister mit 58 Punkten) und der Tabellendritte DJK/SV Memmingen-Ost (57 Punkte) aufgetreten. Boden gut machte im Laufe der Rückrunde die Sp Vgg Günz/Lauben (54), doch zu mehr als einem vierten Platz reichte es dann trotzdem nicht. Als Überraschungsmannschaft entpuppte sich auf jeden Fall der TSV Ottobeuren. Das Neulingsteam (Ziel bei Saisonbeginn: ein Platz im Mittelfeld) schoss sogar die meisten Tore (82) und eroberte daher nicht von ungefähr den zweiten Rang. In der Relegation besiegten die Ottobeurer den FC Füssen, dem SV Mering unterlagen sie erst im Elfmeterschießen. Licht und Schatten wechselten bei den beiden Ex-Bezirksligisten. Der TSV Mindelheim (45) wurde am Ende Fünfter, der SV Lachen (43) Sechster.

Anspruch nicht gerecht geworden Rang fünf hatte sich der TV Waal für die Schlussabrechnung als Ziel vorgenommen. Doch angesichts der Leistung, die die Mannschaft bisweilen bot, konnte sie diesem Anspruch nicht annähernd gerecht werden. Zum Schluss belegte der TVW mit 28 Punkten den zwölften Tabellenplatz und damit eine Position, die man schon zu Anfang der Winterpause eingenommen hatte. Es gab zwar eine Reihe passabler Vorstellungen - dazu gehörten vor allem die Siege gegen den Spitzenreiter Egg, bei der Sp Vgg Günz/Lauben und beim SV Oberegg sowie die Vorrunden-Punkteteilung mit Ottobeuren - aber im Großen und Ganzen überwogen doch vermeidbare 'Fehltritte'. Ein Indiz für die 'Verwundbarkeit' der Waaler ist auch das Torverhältnis von 41:67. Die Bilanz der 14 Heimspiele: Nur dreimal gingen die Waaler als Sieger vom Platz, siebenmal hatte der Gegner die 'besseren Karten'. Hinzu kommen vier Unentschieden. Von den Auswärtsbegegnungen kehrte man fünfmal erfolgreich und neunmal mit leeren Händen zurück. Zur endgültigen Sicherung der Ligazugehörigkeit kamen den Waalern zum großen Teil auch 'Schrittmacherdienste' anderer Mannschaften zustatten. Direkt abgestiegen sind aus der Kreisliga der SV Oberrieden - mit 25 Punkten Tabellenvorletzter - und der TV Woringen (23 Zähler), der zuletzt die 'rote Laterne' tragen musste. Auch über den Relegationsteilnehmer SV Mattsies (27) kam schließlich das 'Aus'. Das SVM-Team warf zwar Tur Abdin Memmingen mit 3:0 aus dem Rennen, unterlag dann aber dem südschwäbischen Kreisklassen-Vizemeister FSV Dirlewang (1:2).

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