Todesursache Nummer eins: Kreislaufversagen

Oberallgäu (mic). Mehr als 1400 Menschen sterben jährlich im Oberallgäu. Die mit großem Abstand häufigste Todesursache: Herz- und Kreislauferkrankungen. Danach folgen Krebserkrankungen: Im Schnitt stirbt jeder Vierte daran. Das zeigt die bundesweite Todesursachen-Statistik fürs Jahr 2002. Im Oberallgäu waren das durchschnittlich 600 Herz-Kreislauf-Opfer und 300 Krebs-Opfer. Falsche Ernährung, mangelnde Bewegung und Rauchen das sind neben genetischen Faktoren die Hauptursachen, die eine Erkrankung des Kreislaufsystems zur Folge haben können. Rund 90 Prozent der Herz-Kreislaufopfer waren über 65 Jahre. Falsche Ernährung und Rauchen Herzinfarkt gefährdet sind nach Aussagen eines Internisten, jedoch Männer bereits ab einem Alter von 40 Jahren, Frauen rund zehn Jahre später. Dennoch starben mehr Frauen an Kreislauferkrankungen als Männer. Das liegt laut Mitteilung des Statistischen Bundesamtes daran, dass Schlaganfall und Herzinfarkt Alterserkrankungen sind und Frauen später sterben als Männer.

90 Prozent der Herzkreislaufopfer waren älter als 65 Jahre. Todesursache Nummer zwei: Krebs. Auf das Oberallgäu umgerechnet starben demnach rund 300 Menschen an einem Tumor. Ursachen für die hohe Zahl an Krebserkrankungen sind nach Mitteilung eines Allgäuer Onkologen vor allem eine falsche Ernährung und das Rauchen. 60 Prozent aller Krebserkrankungen würden hierdurch ausgelöst. Umweltgifte hingegen machten nur 5 Prozent aus. Dass die Zahl der Krebsdiagnosen zunimmt, hat laut dem Mediziner jedoch noch einen anderen Grund: Früher wurden die Menschen nicht so alt. Die Gefahr, an Krebs zu erkranken steige jedoch im Alter. Zudem hatten auch früher schon viele Menschen Tumore, diese wurden jedoch in wesentlich weniger Fällen als solche erkannt. Wie die Todesursachen-Statistik zeigt, waren 52 Prozent der Krebsopfer männlich und 48 Prozent weiblich. Bei den Männern waren bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane und der Atmungsorgane am häufigsten. Die meisten Frauen erlagen Darm- und Brustdrüsentumoren. Insgesamt ist die Zahl der Sterbefälle im Oberallgäu im Vergleich zu 1997 leicht gestiegen.

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