Füssen / Reutte
Tiroler Freiheitskampf auch im Füssener Land

Als die Tiroler vor 200 Jahren um ihre Freiheit kämpften, da blieb auch das Füssener Land nicht ungeschoren. Mit dem Thema der Freiheitskriege 1809 beschäftigte sich deshalb auch der Historische Verein «Alt Füssen» und hatte Reinhold Schrettl aus Vils in Tirol zu Gast. In seinem neuen Büchlein «Franzosen- und Bayernkriege im Außerfern und Allgäu» hat er sich intensiv mit den Geschehnissen damals beschäftigt. Bayern war 1789 von Napoleons Gnaden Königreich geworden, das Hochstift Bayern, zu dem Füssen gehörte, wurde diesem neuen Königreich einverleibt.

Bayerische Truppen besetzten Tirol - und die Tiroler wehrten sich gegen diese Besatzung, die ihnen alles mögliche verbot, was bis dahin zum Alltag gehört hatte. Die Außerferner Standschützen hielten damals den Tirolern den Rücken frei, überschritten aber auch immer wieder die Landesgrenze bei Füssen. Bürgermeister drüben sympathisierten mit den Bayern, Allgäuer mit den Tirolern. Die Lage beruhigte sich erst, als die Tiroler nach der letzten Schlacht am Berg Isel am 1. November 1809 die Waffen niederlegten.

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