Kaufbeuren / Neugablonz
Tief eintauchen in die biblische Welt

Basteln, singen, malen, biblische Geschichten hören - auf all das können sich die Kinder der ersten bis sechsten Klassen aller Schulen in Kaufbeuren und Neugablonz freuen, wenn Ende Februar bereits die achte Auflage der «Ökumenischen Kinderbibelwoche» an den Start geht. An dem Projekt beteiligen sich alle Pfarreien von Kaufbeuren und Neugablonz.

«Die Kinderbibelwoche ist schon Tradition», hat der evangelische Pfarrer Christoph Grötzner von der Christuskirche in Neugablonz festgestellt. In seiner Pfarrei ist er der «Beauftragte» für das anstehende Projekt. Jede Pfarrgemeinde hat einen solchen Verantwortlichen, die zusammen als Stadt-Team die Kinderbibelwoche organisieren.

«Die Vorbereitungen laufen seit Juni vergangenen Jahres», berichtet Dorothea Kleele-Hartl, die das dreitägige Event in der Pfarrei St. Ulrich auf die Beine stellt. Wie jedes Jahr hat sich das Stadt-Team auch diesmal ein Thema überlegt: «Jeremia-Gott braucht dich».

Bei Jeremia handelt es sich um eine biblische Figur, «die von Gott beauftragt wurde, dem Volk Israel dessen Botschaften zu überbringen», wie Jürgen Holzheu von der Pfarrei St. Peter und Paul erzählt. Holzheu ist in seiner Gemeinde für die Kinderbibelwoche zuständig. «Jeremia beweist Mut, erlebt Höhen und Tiefen und erfährt Gott als Freund», führt Dorothea Kleele-Hartl aus. An diese biblische Botschaft sollen sich die Kinder bei der Kinderbibelwoche spielerisch herantasten.

Was sagt uns Jeremia?

«Zu Beginn wird an jedem Tag ein kleines Theaterstück aufgeführt, das in die Zeit von Jeremia eintaucht», erzählt Jürgen Holzheu. Anschließend basteln, singen oder musizieren die Kinder in verschiedenen Gruppen, in die sie je nach Jahrgangsstufe eingeteilt werden.

«In der sechsten Klasse werden wir mit den Kindern zum Beispiel darüber diskutieren, was uns die Figur Jeremia für unser heutiges Leben sagt», so Dorothea Kleele-Hartl.

Während der dreitägigen Veranstaltung bleiben die Kinder jedoch in ihren jeweiligen Pfarreien. «Früher haben sich die Kinder aller Kirchengemeinden getroffen», verrät Kleele-Hartl. «Für die Kinder hat es sich aber nicht bewährt», fügt Jürgen Holzheu hinzu.

Viele würden sich wohler fühlen, wenn sie in ihrer Pfarrei im kleinen Kreis zusammensitzen, als in einer Menge von 500 Kindern, die laut den Veranstaltern bei der diesjährigen Bibelwoche durchaus erreicht werden könnten.

Wenn dann am dritten Tag nach dem gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst die Kinderbibelwoche wieder vorbei ist, wartet auf die ehrenamtlichen Helfer noch jede Menge Aufräumarbeit. «Viele von denen helfen bereits bei den Vorbereitungen», erzählt Christoph Grötzner. Und fügt im selben Atemzug hinzu: «Ohne die wäre die Kinderbibelwoche gar nicht möglich.»

Anmeldungskarten für die Kinderbibelwoche erhalten Grund- und Hauptschüler bei ihren jeweiligen Religionslehrern. Realschüler und Gymnasiasten können zu ihrem Pfarrbüro oder zur zentralen Anmeldestelle, der Dreifaltigkeitskirche, gehen. Anmeldeschluss ist der 10. Februar.

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