Bezirksmusikfest
Tausende Besucher jubeln den 81 Musikkapellen und Festwägen in Röthenbach zu

Den Besucheransturm am gestrigen Sonntag beim Festumzug des 49. Bezirksmusikfestes und des ersten überhaupt in Röthenbach spürt Feuerwehrler Hubert Kirchmann als Erster. Stoßstange an Stoßstange stehen die Autos auf der Parkplatzzufahrt neben dem Festzelt. «Wir haben etwa 1000 Pkw- und 20 Busstellplätze.

Bei Bedarf sind aber noch weitere Kapazitäten da >>, rechnet Kirchmann vor. Von << mehreren Tausend >> Besuchern spricht man beim Veranstalter, genauere Zahlen stehen wohl erst im Laufe der Woche fest.

Ziemlich genaue Zahlen hat hingegen Ernst Müller parat. << Knapp 2000 Musikerinnen und Musiker nehmen am Gesamtchor teil. Hier wird die Stärke der Musik in ihrer Gänze demonstriert >>, freut sich der Bezirksdirigent, der später vom Festwagen aus << Laridah >> von Max Hempel dirigieren wird.

Wer vor fast 2000 Musikanten den Takt angeben will, der muss schon ein Meister seines Fachs sein. Neben Ernst Müller erweisen sich als solche der stellvertretende Bezirksdirigent Martin Ess (<< Schwabenhymnus >> von Kurt Gäble), Larry Marsh von der << Northwinds Concert Band >> aus dem amerikanischen St. Louis (<< ASM-Marsch >> von Hermann Kuen) sowie der Dirigent der gastgebenden Kapelle, Oskar Bihler (Bayern- und Deutschlandhymne).

Als schließlich Guntram Schuhmacher als stellvertretender ASM-Präsident das Kommando << Die Instrumente hoch >> gibt, funkeln annähernd 2000 blankpolierte Instrumente im strahlend blauen Sommerhimmel. Vor den Festansprachen haben die drei Spielmannszüge aus Bremen, Lindenberg und dem schwäbischen Krumbach mit einem Sternmarsch den Festakt eingeleitet. Während Christian Freudig vom Lindenberger TSZ-Fanfarenzug seinen Musikern angesichts hochsommerlicher Temperaturen << Marscherleichterung >> mittels TSZ-T-Shirt statt Uniform genehmigt, bleibt der Tambourmajor des Krumbacher Spielmanns- und Fanfarenzugs, Otti Pfelzer, eisern: << Wir tragen hier die original vorderösterreichische Dragoner-Uniform. Da geht so etwas wirklich nicht. >>

Der anschließende Umzug mit insgesamt 81 Musikkapellen und Festwägen steht unter dem Motto << Zeitgeschichte Röthenbach >> und zeichnet anschaulich die Ortsentwicklung der vergangenen 1150 Jahre, aber auch die 170-jährige Geschichte des Musikvereins nach. Entlang der Umzugsstrecke stehen die Besucher teilweise dicht an dicht und bejubeln vor allem die liebevoll herausgeputzten Festwägen. Einen Logenplatz hat sich Familie Pfau im eigenen Vorgarten unter einer großen Birke und gekühlten Getränken gesichert. Sabine Pfau: << Was zu trinken, Schatten und einen Sitzplatz - mehr braucht man nicht. >>

Noch mehr zum Röthenbacher Bezirksmusikfest lesen Sie hier.

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