Buchloe
Taktisch richtig clever

Der ESV Buchloe erwischte einen Traumstart in die Abstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga: Mit 4:2 (3:0, 0:1, 1:1) besiegte er den ECDC Memmingen. Den Grundstein legten Kapitän Bohdan Kozacka und seine Mitspieler mit einem ausgezeichneten ersten Drittel. Danach kamen die Memminger besser ins Spiel, brachten aber den starken Piraten-Torwart Florian Warkus nur selten in Gefahr. Neben Warkus war Peter Westerkamp Mann des Abends: Er schoss zwei Tore und bereitete zwei weitere vor, war damit an allen Buchloer Treffern beteiligt.

«Buchloe hat den Ernst der Lage erkannt, wir scheinbar nicht», meinte Memmingens Trainer Werner Tenschert nach der Partie. Sein Gegenüber, Norbert Zabel, sah das taktisch disziplinierte Spiel seiner Mannschaft als Schlüssel zum Erfolg. Nach nur vier Minuten war Peter Westerkamp zum ersten Mal zur Stelle, um einen Abwehrfehler der Gäste zum 1:0 zu nutzen. Die erste Strafzeit der Indians beendete er mit einem strammen Schlagschuss zum zweiten Treffer (6.).

Der ESV hatte jedoch seinerseits Glück, als in Unterzahl Gästestürmer Martin Löhle nur den Pfosten traf (11.). Nur zwei Minuten später, der ESV spielte erneut in Überzahl, schoss Westerkamp aufs Tor, Thomas Fortney hielt den Schläger dazwischen und es stand 3:0 (13.).

Memmingen nimmt Auszeit

Nach einer Auszeit bekamen die Memminger die Piraten besser in den Griff. Teilweise dominierten sie danach das Geschehen. Besonders im zweiten Abschnitt, als sie fünfmal in Überzahl spielten. Zwar verkürzte Markus Kerber in der 31. Minute auf 1:3, mehr Torgelegenheiten hatten aber die Buchloer bei ihren Gegenstößen: Allein Peter Klemm kam dreimal völlig frei vor Torwart Dominik Wagner zum Schuss. Christian Warkus (31.) und Westerkamp (36.) versiebten weitere Großchancen. Dafür zeichneten sich die Buchloer durch ein perfektes Unterzahlspiel aus. Bei den wenigen klaren Memminger Möglichkeiten war schließlich Warkus auf dem Posten. Einen Schuss von Mike Dolezal fischte er spektakulär mit der Fanghand aus der Ecke (38.).

Im Schlussdrittel zogen sich beide Mannschaften zurück und ließen kaum noch Torchancen zu. Nach einem Solo, das Dolezal mit einem Schlenzer in die lange Ecke zum 2:3 abschloss (55.) kam noch einmal Spannung auf. Doch vor knapp 400 Zuschauern verteidigten die Hausherren ihren Vorsprung erfolgreich. Als Memmingens Torwart in der Schlussminute seinen Kasten verlassen hatte, traf Martin Kohlhund, der an der Seite von Westerkamp und Fortney stürmte, zum 4:2 ins leere Tor. (cd)

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