Tabellenführer Pegnitz besiegt ESV Buchloe

Buchloe (km). - Beim Topspiel der Qualifikationsgruppe 1 zur Eishockey-Bayernliga entführte der Tabellenführer EV Pegnitz mit einem 0: 2 (0: 1, 0:1, 0:0)-Auswärtssieg beide Punkte aus Buchloe. Der Sieg der Oberfranken, die klar Richtung Platz 1 in der Endabrechnung marschieren, kam zwar etwas glücklich zu Stande, war aber letztlich nicht unverdient. Erstmals in dieser Saison blieb der ESV Buchloe ohne Torerfolg. Trotz einer Vielzahl von guten Möglichkeiten gelang es 60 Minuten lang nicht, Jens Braun, den ausgezeichnet haltenden Schlussmann der Ice Dogs aus Pegnitz, zu bezwingen. Die mangelnde Chancenauswertung war es auch, die ESV-Coach Pavel Vit nach der Partie bemängeln konnte. Ansonsten war seiner Mannschaft in puncto Einsatzfreude und Kampfbereitschaft kein Vorwurf zu machen. Über weite Stecken der schnellen Begegnung war sein Team nämlich ein durchaus ebenbürtiger Gegner gegen ein technisch sehr starkes Team aus Pegnitz. Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, da musste ESV Torhüter Florian Warkus sein ganzes Können aufbieten, um gegen EVP-Stürmer Markus Schwindl zu retten. Nachdem die Gäste kurz darauf nur die Torlatte getroffen hatten (7.), gingen sie in Überzahl durch Martin Marvanyi verdient in Führung (8.). Mit großartigem Einsatz überstanden die Buchloer kurz vor dem Ende des ersten Drittels eine zweiminütige 3:5-Unterzahlsituation.

Erst im Mitteldrittel hatten die Hausherren den Respekt abgelegt und bekamen das Spiel nun immer besser in den Griff. Die Buchloer Angreifer erspielten sich eine ganze Reihe von guten Chancen, scheiterten aber immer wieder in aussichtsreicher Position am gegnerischen Torhüter. Zeitweise spielten sich turbulente Szenen vor dem Tor der Gäste ab und der Buchloer Anhang hatte mehrmals den Torschrei auf den Lippen. Ausgerechnet in die beste Phase des ESV Buchloe fiel in der 29. Spielminute der zweite Treffer, allerdings auf der anderen Seite. Nach einem Bully hatte EVP-Torjäger Markus Schwindl die Scheibe mit einem strammen Schuss im Buchloer Tor untergebracht und die fast 100 mitgereisten Fans aus Oberfranken jubelten. Im Schlussdrittel dasselbe Bild. Der ESVB stemmte sich noch einmal gegen die drohende Niederlage und versuchte der Partie eine Wende zu geben. Die Hartgummischeibe wollte an diesem Tag aber einfach nicht den Weg ins Netz der Ice Dogs finden, die nun ihrerseits versuchten den knappen Vorsprung routiniert über die Zeit zu bringen. In der Schlussphase dann noch einmal Chancen für den ESV praktisch im Minutentakt. Aber weder Rainer Zimmler, noch Christopher Lerchner, Oliver Braun oder Christian Warkus nutzten ihre guten Einschussmöglichkeiten. Pech für ESV-Verteidiger Elmar Jäckle, der zwei Minuten vor dem Ende nur den Torpfosten traf. Auch ein sechster Feldspieler kurz vor Schluss brachte nicht mehr den längst verdienten Torerfolg für die aufopferungsvoll kämpfenden Hausherren. Insgesamt ein verdienter Sieg der spielstarken Gäste, die an diesem Abend einfach einen Tick spritziger und abgeklärter wirkten und vor allem in entscheidenden Situationen ihre ganze Cleverness ausspielten. Nach diesem Sieg fehlt den Oberfranken nur noch ein Punkt aus den zwei Heimspielen gegen Vilshofen und Buchloe zum Einzug ins Halbfinale um den Bayernligaaufstieg.

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