Lindenberg
«Stück Chancengleichheit für die Kinder»

Die Hauptschule Lindenberg plant im Schuljahr 2009/2010 eine Initiative zur Einzelbetreuung für Kinder. Gedacht ist laut Rektor Gerhard Hoffmann vor allem an Kinder und Jugendliche zweier Klassen. Das Pilotprojekt ist zunächst bis zum 31. Juli 2010 befristet. Unterstützt wird es von der Kinderbrücke Allgäu und der Hochland KG.

Individuelle Betreuung wichtig

Ziel des Projektes ist es, «Kindern aus Familien mit einem besonderen Förderbedarf ein Stück Chancengleichheit zu bieten», erklärte Werner Stetter, der bei der Stadtverwaltung für den Schulverband zuständig ist. Das Problem «brennt auf den Nägeln», wie Rektor Hoffmann erklärte. «Wir haben zunehmend mehr Kinder, die individuelle Betreuung benötigen.» Darum werden sich zwei Sozialpädagoginnen kümmern. Sie werden an Vor- und Nachmittagen jeweils zehn Stunden für die Jugendlichen da sein.

Die zusätzliche Betreuung kostet rund 13500 Euro im Schuljahr 2009/10. Die Kinderbrücke und die Gesellschafter von Hochland haben laut Stetter zugesagt, 9000 Euro zu übernehmen. Die verbleibenden 4500 Euro trägt der Schulverband. Die entsprechende Entscheidung fiel einstimmig. «Es ist selbstverständlich, dass wir mitmachen», beschrieb Verbandsrat Dieter Wurm (Lindenberg) die Stimmung.

Eine zusätzliche schulpsychologische Betreuung an der Hauptschule hatten früher schon die Rotarier ermöglicht, unter anderem für die Praxis-Klasse. 30000 Euro haben die Rotarier dafür in vier Jahren beigesteuert, erklärte Rektor Hoffmann.

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