Geld
Steuer: Saunagänge im Allgäu werden zum Teil teurer

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Auch wenn Saunagäste traditionell ja nichts anhaben - der Staat will ihnen stärker in die Tasche langen: Zum 1. Juli steigt die Mehrwertsteuer auf den Eintrittspreis in öffentliche Schwitzstuben von sieben auf 19 Prozent. Die Steuer fürs reine Schwimmen bleibt dagegen ermäßigt.

Die Konsequenz werden die Gäste vieler Freizeit- und Erlebnisbäder spüren: Denn die Bäder wollen die Kosten für die höhere Sauna-Steuer teilweise an die Kunden weiterreichen. Die erhöhte Mehrwertsteuer für den Saunagang bringe bundesweit rund 150 Millionen Euro Mehreinnahmen für den Finanzminister, weiß Maximilian Haag, Centermanager im Sonthofer Wonnemar. Allein seine Kunden dürften da mit einem sechsstelligen Betrag dabei sein.

Es sei wirtschaftlich nicht möglich, die zusätzliche Steuerabgabe im Betrieb aufzufangen, kündigt Haag Preiserhöhungen an. Auch das Cambomare in Kempten zieht die Preise in der Saunawelt an: 'Wir können unmöglich ein Zehntel unseres Umsatzes kompensieren', heißt es von den Verantwortlichen. Das Aquaria in Oberstaufen denkt dagegen erst für Herbst an eine Preisanpassung.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, und im Allgäuer Anzeigeblatt vom 24.06.2015.

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