Ebratshofen
Sternsinger sammeln für Senegal

In den Gemeinden im Landkreis Lindau sind in diesen Tagen wieder Kinder und Jugendliche als Sternsinger unterwegs. Sie folgen nicht nur dem alten Brauch, Häuser für das neue Jahr zu segnen, sondern sammeln dabei auch für Kinder in Not.

Neue Gewänder in Ebratshofen

In neuen Gewändern sind die Sternsinger im Grünenbacher Ortsteil Ebratshofen unterwegs. Mitglieder des örtlichen Frauenbundes haben in über 60 Arbeitsstunden das neue «Häs» geschaffen. Die Kosten in Höhe von 350 Euro teilen sich der Frauenbund und die Pfarrgemeinde. Somit können in Ebratshofen nun zwei Gruppen in neuen Gewändern von Tür zu Tür ziehen.

Traditionell singen sie dabei oder sagen ein Gedicht auf und segnen anschließend das Haus mit dem Schriftzug «20-C+M+B-10». Diese Abkürzung wird allgemein mit «Christus mansionem benedicat» («Christus segne dieses Haus») gedeutet.

Die Sternsinger nutzen ihre Aktion auch, um auf Kinder in Not rund um den Globus aufmerksam zu machen und für sie zu spenden. Als Beispielland des Dreikönigssingens 2010 steht der Senegal im Vordergrund. Dort haben Kinder mit langen Wegen zu kämpfen, die sie in dem westafrikanischen Land aufgrund der schlechten Infrastruktur zurücklegen müssen, um zur Wasserquelle, zum Feuerholz sammeln oder in die Schule zu kommen.

Der Erlös aus der bundesweiten Sternsingeraktion soll senegalesischen Kindern und bedürftigen Kindern auf der ganzen Welt Wege zu besseren Lebensbedingungen eröffnen.

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