Obergünzburg
Sterne der Südsee leuchten

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Möchten Sie über sich einmal den Sternenhimmel der Südsee betrachten? So als stünden Sie abends, an einem 21. Juni, am anderen Ende der Erde, in der Stadt Rabaul? Die Obergünzburger Südseesammlung führt ihre Besucher seit dem Wochenende dorthin. Mit der Installation des Sternenhimmels wurde der letzte Raum einer faszinierenden imaginären Reise durch die ferne Welt Melanesiens zu Ende gebracht.

Es ist ein Versuch «auf sechs Quadratmetern die Unendlichkeit zu zaubern», so Museumspädagoge Dr. Peter Schreiner. Die Vorstellung, wie melanesische Männer in einem schlichten Boot die riesige Wasserwüste des Pazifischen Ozeans befahren, sei bei der Grundidee Pate gestanden. Dass der Markt Obergünzburg dieses Projekt in dem im Mai eröffneten Museumsneubau verwirklichen konnte, ist einer Spende der Rupert-Gabler-Stiftung zu danken.

Aus diesem Anlass begrüßte Obergünzburgs Bürgermeister Lars Leveringhaus Vorstandsmitglieder der Stiftung sowie zahlreiche um die Südseesammlung verdiente Persönlichkeiten und Gäste zu einer «kleinen, feinen Feierstunde». Leveringhaus erinnerte an die Verbindung, die zwischen dem Haus Gabler, dem Ort Obergünzburg, der Stiftung und der Kapitän-Nauerschen Sammlung immer bestanden habe und dankte für das Engagement der Stiftung «in unserem Museum».

Südsee-T-Shirt

Einen Scheck über 24000 Euro überreichten Christel Zepp, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Rupert-Gabler-Stiftung, Vorstandsmitglied Werner Hofmann und Stiftungsvorsitzender Stefan Gabler dem Südsee-Museum für die «Installation Sternenhimmel». Stefan Gabler, der sein Jackett eigens mit einem T-Shirt der Südseesammlung vertauschte, erklärte: «Für etwas Besonderes stehen wir gern zur Verfügung.» Mit viel Applaus wurde seine Bereitschaft gewürdigt, das Museum auch in Zukunft zu unterstützen, wenn wieder ein besonderer Anlass gegeben wäre. Größter Dank, so Gabler, gebühre all denen, die durch ihren Einsatz mit Zeit und Engagement das Südseemuseum ermöglichten.

Die Einladung, die Installation «Sternenhimmel» kennenzulernen und auf sich wirken zu lassen, nahmen Spender und Gäste gern wahr. Nicht allein die Technik beeindruckte. Südliche Sternbilder wie das «Kreuz des Südens» oder der «Drache» treten auf Knopfdruck hervor. Noch mehr wirken dunkler Raum, Lichter und Spiegel und die mystischen Ausstellungsstücke der Sammlung zusammen. Es sei anziehend, «lange zu verweilen und seinen Gedanken nachzuhängen», bemerkte Doris Leveringhaus. «Ein weiteres Highlight», sah Architektin Marion Bartl darin. «Etwas ganz Besonderes», fand Christel Zepp.

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