Steingaden
«Steingadener Geist» beschworen

Zahlreiche Vertreter aus den Bereichen Ehrenamt, Wirtschaft, Gewerbe, Kirche, Schule und Politik folgten am Samstag der Einladung der CSU Steingaden zum ersten Neujahrsempfang in die Grundschule im ehemaligen Fohlenhof. Hauptreferent war CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt.

Sich in zwangloser Atmosphäre auf Augenhöhe begegnen und gemeinsam über das neue Jahr 2010 nachdenken - das sei der Grundgedanke des ersten Neujahrsempfangs in der Gemeinde Steingaden, so Hubert Pfeiffer, Vorsitzender der CSU Ortsverbandes, der zu dieser Veranstaltung eingeladen hatte. Im ehemaligen Fohlenhof «trifft Geschichte auf Gegenwart, deshalb ist dieser Ort ideal für unsere Veranstaltung,» so Pfeiffer weiter.

Die Finanz- und Wirtschaftskrise kam beim Blick zurück auf 2009 wiederholt zum Ausdruck. Ein Aufschwung nach dem Prinzip der sozialen Marktwirtschaft war für Pfeiffer ein «wichtiges politisches Ziel, das es in den nächsten Jahren zu erreichen gilt».

«Nach einem Jahreswechsel sind wir alle wieder um neue Erfahrungen reicher,» so Bürgermeister Xaver Wörle, der sich über den Empfang im Fohlenhof als «Treffpunkt der Generationen» freute.

Erfolge für Steingaden

Trotz kritischer Betrachtungen über politische Entwicklungen bezeichnete er das vergangene Jahr als «erfolgreich für die Gemeinde Steingaden». Dafür stehe der Abschluss von Projekten wie Hochwasserschutz, Gestaltung des Münster-Umfeldes, Urspringer Bachtal, die Erweiterung der Wasserversorgung, Baumaßnahmen an den Schule sowie Planungen bezüglich der Wies als Weltkulturerbe.

Als «politischen Höhepunkt» bezeichnete Wörle die erfolgreichen Bestrebungen 2009, einen neuen Betreiber für das Alten- und Pflegezentrum zu gewinnen. «Die Ärmel hochkrempeln für unsere Heimat mit dem Steingadener Geist» - das solle für das kommende Jahr gelten, appellierte er an die Bürger. Dafür wolle sich die politische Gemeinde einsetzen, auch wenn der übertriebene Bürokratismus im Land vermehrt Hindernisse bereite.

Ausführlich reflektierte CSU-Generalsekretär Dobrindt die allgemeine Wirtschafts- und Finanzkrise und deren Folgen. Es gelte, den gesellschaftlichen Konsens in diesem Jahr besonders hervorzuheben und die heutige Zeit nicht zu schlecht zu reden.

Über Freiheiten und Bindungen selbst zu entscheiden, sei ein Indikator dafür, dass «die gute alte Zeit» nicht generell als Maßstab anzusetzen sei. Mit dem «Aufbruch Bayern» gelte es, für die Zukunft «Aufgaben gemeinsam zu meistern.»

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