Städtepartnerschaft mit viel Leben erfüllt

Kaufbeuren(az). - Über zehn Jahre sind es nun, dass Kaufbeuren den Städten Szombathely in Ungarn und Ferrara in Italien die Hand zur Städtepartnerschaft gereicht hat. Zehn Jahre, die reichlich gefüllt sind mit Begegnungen auf vielen Ebenen, mit einem bis heute wachsenden Austausch auf gesellschaftlichem, kulturellem, sportlichem und kirchlichem Gebiet. Unvergessen bleiben die Verdienste derjenigen, die trotz aller kritischen Fragen damals - beispielsweise, wie man sich wohl verständigen und worüber man sprechen sollte -, weitsichtig die Initiative ergriffen haben. Unter vielen anderen ist die Kolpingsfamilie aktiv geworden, die sich bis heute mit ihren ungarischen Freunden regelmäßig trifft. Und seit Jahren ist es nun der Verein zur Pflege der Städtepartnerschaften, der unter der Geschäftsführung von Egon Guggemos und seinen Mitverantwortlichen maßgeblich dazu beiträgt, dass diese Städtefreundschaften nicht nur auf dem Papier stehen. Nicht nur das Tänzelfest lässt grüßen. In der Pfarrgemeinde St. Martin obliegt es dem Pfarrgemeinderat, die Kontakte zur Diözese und vor allem zur Geburtspfarrei des Hl. Martin zu koordinieren und zu pflegen. Sein Vorsitzender, L&po_135;szl&po_151; Kasztner, war zum ersten Mal 1991 mit Prälat Konrad Hölzl in Szombathely. Seit dem unvergesslichen Erlebnis des Papstbesuches in Szombathely organisiert Kasztner die kirchlichen Kontakte und reist mehrfach jährlich zusammen mit Mitgliedern des Pfarrgemeinderates in die ungarische Partnerstadt.

Dabei geht es immer um einen gedanklichen Austausch, der sich um die aktuelle kirchliche und gesellschaftliche Situation dreht. So hat sich bis heute ein Geben und Nehmen entwickelt, wie es nach Meinung von Kasztner eine Städtepartnerschaft beinhalten sollte. Im Rahmen dieser Kontakte wurden auch mehrere Busfahrten durchgeführt, Altkleidertransporte, Jubiläen und Feste hier und dort gefeiert. Wer erinnert sich nicht an die Eröffnung des Crescentiajahres 2000 mit der Mozart'schen Krönungsmesse, die der Chor St. Martin mit dem ungarischen Martins-Chor gestaltete? Der bisherige Höhepunkt war wohl die Überbringung einer Crescentiareliquie. Stadtpfarrer Nießner und Generaloberin Sr. Regina übergaben sie im Rahmen des Festgottesdienstes mit Bischof Dr. Konkoly. Jetzt leitet L&po_135;szl&po_151; Kasztner wieder eine Delegation nach Szombathely. Dieses mal geht es unter anderem um pastorale Notwendigkeiten in der Vorbereitung auf die Erstkommunion, um den Ablauf des Kaufbeurer Crescentiafestes, um die ungarische Beteiligung bei einer mittelfristig geplanten Aufführung des Liszt-Oratoriums 'Christus' und die Aufnahme ungarische Jugendlicher, die 2005 zum Weltjugendtag nach Köln fahren. Bei allen Kontakten darf freilich nicht unerwähnt bleiben, dass die Kirchenverwaltung St. Martin mit Eugen Böckler an der Spitze diese Aktivitäten wohlwollend begleitet. Und ein herzliches Vergelts Gott sagt der Pfarrgemeinderat auch den großherzigen Spendern, die es möglich machen, große Anstrengungen in Szombathely finanziell zu unterstützen.

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