Memmingen
Stadt geht gegen Saatkrähen vor

Mit neuen Mitteln geht die Stadt Memmingen gegen die seit Jahren bestehende Saatkrähenplage im Waldfriedhof wie am Hühnerberg vor. Die Regierung von Schwaben hat der Stadt Memmingen nunmehr neben der bestehenden Erlaubnis, die Nester zu entfernen, auch gestattet, Greifvögel einzusetzen, um die Krähenplage einzudämmen. Mit Vergrämungsaktionen mit Greifvögeln darf die Stadt nun versuchen, eine Ausbreitung der Saatkrähenplage in die Wohngebiete verhindern. Die Genehmigung erstreckt sich auf die Hauptwege im Waldfriedhof wie auch auf das Umfeld des AWO-Altenzentrums am Hühnerberg. 'Damit wollen wir die Krähenplage ein für alle Mal in den Griff bekommen', so Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger.

Man wolle die Belastungen für die Anwohner wie Trauergäste auf ein erträgliches Maß verringern, so der Oberbürgermeister. Das städtische Garten- und Friedhofsamt werde nun 'alle von der Regierung als höherer Naturschutzbehörde erlaubten Maßnahmen in den genehmigten Bereichen einsetzen', so Dr. Holzinger.

Im Vordergrund steht weiterhin, durch Entfernen der Nester die Krähen aus den betroffenen Gebieten zu verbannen. Anwohner klagen seit geraumer Zeit über die Lärmbelästigung durch die Saatkrähen. Die Saatkrähe zählt jedoch nach dem Bundesnaturschutzgesetz zu den geschützten Tierarten. Daher ist es schwer, gegen sie vorzugehen.

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