Stadion und Reich-Gelände

Lindenberg | pem | Die Sanierung des Stadions und eine Nutzung für die frühere Hutfabrik Reich sind zwei der größten Vorhaben der Stadt in den kommenden Jahren. Beide finden sich im Investitionsprogramm ab dem Jahr 2009.

Das Investitionsprogramm enthält Angaben über das, was Städte und Gemeinden in einem Fünf-Jahres-Zeitraum alles vorhaben. Es ist freilich weitgehend unverbindlich, Änderungen sind also problemlos möglich.

Aufgeführt ist im Investitionsplan der Stadt auch das Stadion. Für dessen Sanierung lag im Jahr 2002 schon einmal eine umsetzungsreife Planung vor. Weil sich die Haushaltslage spürbar verschlechterte, wurde das Vorhaben verschoben. Mittlerweile macht die gesamte Anlage einen maroden Eindruck.

Eine Sanierung des Stadions hat die Stadt in ihrem Investitionsprogramm in den Jahren 2009 bis 2011 vorgesehen. Insgesamt sind rund 700 000 Euro veranschlagt. Laut Stadtbaumeister Kurt Kirschenmann in etwa die Kosten, mit denen zu rechnen ist. Dr. Friedrich Haag riet dazu, die Sanierung schon im nächsten Jahr anzugehen. Das Stadion sei alles andere als ein Aushängeschild für eine Stadt. Sportreferent Helmut Böller sprach von einem 'jämmerlichen Zustand'. Heuer sollen 10 000 Euro Planungskosten angesetzt werden, um im nächsten Jahr mit den Arbeiten beginnen zu können. Angesichts des Zustandes des Stadions und der geplanten Sanierung hat der Hauhsaltsausschuss auch einen Antrag des Turnvereins abgelehnt. Zwei Leichtathletikmeisterschaften hätte der TVL laut Stadtverwaltung heuer gerne im Stadion abgehalten. Grund ist das 150-jährige Bestehen des Vereins. Für die Veranstaltungen hätten die Linien auf der Laufbahn nachgezogen werden müssen. Kosten: mehr als 5300 Euro. 'Es wäre gutes Geld schlechtem hinterhergeworfen', so Leo Wiedemann.

Ein Schwerpunkt im Investitionsprogramm ist die Sanierung des Reich-Geländes. Eingesetzt sind in den Jahren 2010 und 2011 jeweils eine Million Euro. 'Nicht ganz unrealistische Beträge', so Kämmerer Gernot Meer. Derzeit gibt es Überlegungen, das Hutmuseum in die frühere Hutfabrik zu verlegen. Das bestehende Gebäude muss genutzt werden, weil es für das Areal hohe Mittel über die Städtebauförderung gegeben hat. Ein privater Investor hat sich bislang aber nicht gefunden.

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