Sonthofen
Sonthofen: Stadt des fairen Handels

Als achte Stadt in Deutschland ist Sonthofen mit dem Prädikat «Fairtrade» ausgezeichnet worden und kann sich nun in einem Atemzug mit London oder Rom nennen. Bürgermeister Hubert Buhl und das Projektteam um Petra Wilhelm, Renate Schiebel und Gertraud Gorter erhielten jetzt in einer Feierstunde die Urkunde. Für den musikalischen Brückenschlag zwischen Afrika und dem Allgäu sorgten Aladji Diabira mit Trommlergruppe sowie Gertraud Gorter (Harfe).

Die südlichste «Fairtrade»-Stadt wolle unter dem Motto «Bio-Regional-Fair» nicht nur den fairen Handel weltweit unterstützen, sondern auch hiesige (Bio-)Erzeugnisse einbeziehen, betonte der Bürgermeister. Inzwischen beteiligen sich zehn Geschäfte, Cafés, fast alle Sonthofer Schulen, die Kirchen sowie allerlei Vereine und Betriebe an der Aktion. Die Partner verkaufen oder benutzen Waren, die den Produzenten zu einem existenzsichernden Mindestpreis abgekauft werden. Buhl betonte, dass es sich bei dem Projekt nicht um ein «Strohfeuer» oder einen «Marketing-Gag» handle: «Dahinter steckt eine enorme Aufgabe.»

Renate Schiebel vom Sonthofer Weltladen und Mitglied der Projektgruppe freute sich, dass die Auszeichnung am Tag der Menschenrechte verliehen wurde. In Sonthofen habe der Handel mit fairen Produkten bereits 1981 an einem Stand auf dem Wochenmarkt begonnen. Zwei Jahre später sei der erste Laden eröffnet worden.

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