Sonnentelefon als Wunsch

Lindenberger Verkehrsverein zieht Bilanz - 'Partner der Stadt' Lindenberg (pem). 'Wir sehen uns als Partner der Stadt.' Ludwig Gehring, Vorsitzender des Verkehrsvereins, verdeutlichte das bei der Mitgliederversammlung mit Zahlen und Beispielen..

Insgesamt ist der Verkehrsverein mit dem zurückliegenden Jahr zufrieden. 'Die Gäste haben einen guten Eindruck von Lindenberg gewonnen', sagte Ludwig Gehring. Enttäuscht ist der Vorsitzende des Verkehrsvereins aber von den stetig wiederkehrenden Klagen über den Zustand der Lindenberger Loipen. 'Es ist manchmal hanebüchen', so Gehring. Im vergangenen Jahr hatte es beispielsweise vor Weihnachten Beschwerden gegeben. Unter anderem, weil die Loipen im Nachbarort Scheidegg bereits gespurt waren, während in Lindenberg noch nichts in Sachen Langlauf ging. Das lag an der unterschiedlichen Ausstattung, wie Gehring erläuterte. 'Scheidegg konnte mit dem Skido spuren. Wir mit unserer schweren Maschine würden nur die Grasnarbe kaputt machen.' Gehring verwies darauf, dass in Lindenberg Mitglieder des Verkehrsvereins die Loipe gegen eine geringe Aufwandsentschädigung spuren. 'Wenn man Verhältnisse wie in Balderschwang haben will, muss man das Ganze umstellen und professioneller angehen', so der Vorsitzende des Verkehrsvereins. Gehring verwies auf die zahlreichen Leistungen, die der Verein erbringt. Allein an Kosten für das Loipengerät hatte Kassier Otto Ohmayer in seinem Jahresbericht fast 1400 Euro aufgelistet. Zudem übernimmt der Verein beispielsweise einen 50-prozentigen Anteil an den Wegekosten für die landwirtschaftlichen Flächen über die die Loipe führt. Schließlich trägt der Verein zur Finanzierung der Standkonzerte bei. Mit 500 Euro wolle man die Wieder-Inbetriebnahme der Kachelmannschen Wetterstation auf dem Nadenberg bezuschussen, kündigte Gehring an. Der Verein hat aber auch Wünsche. Dazu gehört unter anderem ein 'Sonnentelefon', bei dem das Wetter erfragt werden kann und ein aktuellerer Internetauftritt Lindenbergs. Die Stadt, so Gehring, solle zudem Bauwerber auf die Möglichkeit aufmerksam machen, in ihre Häuser Ferienwohnungen einzubauen, 'Wir werden jedes Jahr älter. Nachwuchs kommt kaum', sagte der Vorsitzende über seinen Verein. Gehring kündigte für den 23. Juli einen Heimatabend im Freien mit dem Trachtenverein an. 'Wenn es ein Erfolg wird, soll daraus eine Tradition werden.'Noch etwas warten müssen die Lindenberg auf das angekündigte Hotel. 'Es läuft nicht so schnell wie es geplant war', sagte der 2. Bürgermeister Dr. Wolfgang Dietlein auf Nachfrage von Joe Peinze. Das Projekt befinde sich in der Warteschleife. Neben der Morada-Gruppe gebe es aber mittlerweile einen zweiten Interessenten für den Standort des früheren Caritas-Altenheimes.

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