Westallgäu
Sirenen heulen künftig früher

Jeden ersten Samstag im Monat haben bisher die Sirenen im Landkreis geheult. Das ändert sich ab Januar. Künftig wird der Probealarm immer am letzten Samstag in einem Monat ausgelöst. Grund ist der Start der neuen integrierten Leitstelle in Kempten, die für die Alarmierung der Rettungsdienste verantwortlich ist.

Knapp 40 Sirenen gibt es noch im Landkreis. Für die Feuerwehren haben sie mittlerweile nur noch untergeordnete Bedeutung. Alarmiert werden die Freiwilligen Helfer fast überall über Funkmeldeempfänger oder Handys. Nur bei kleinen Feuerwehren werden die Einsatzkräfte über die Sirene zum Gerätehaus gerufen. Entbehrbar sind die Einrichtungen gleichwohl aber nicht, wie Kreisbrandrat Friedhold Schneider schildert. Zum einen könne die Meldetechnik auch einmal ausfallen, zum anderen werde über die Sirene bei Großbränden nachalarmiert.

Um die Einrichtungen regelmäßig zu testen, fand jeden ersten Samstag im Monat ein Probealarm statt. Der Termin wird künftig auf den letzten Samstag im Monat verschoben. Das hat technische Gründe, wie Schneider erläutert. Weil der Alarm nicht überall im Zuständigkeitsbereich gleichzeitig ausgelöst werden könne, habe man die Termine entzerren müssen.

Auf den Landkreis fiel der letzte Samstag im Monat.

Weil der im Dezember auf den zweiten Weihnachtsfeiertag fällt, werden die Sirenen diesmal stumm bleiben, erläutert das Landratsamt. Am 26. Dezember wird es nur einen «stillen» Probealarm geben - er läuft also nur auf den Meldeempfängern der Helfer auf.

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