Silberfüchse wieder auf Reisen

Pfronten (lck). - Was kann man sich unter den 'Silberfüchsen' vorstellen? Juristisch gesehen einen nicht-rechtsfähigen Verein. Praktisch betrachtet eine private Reisegruppe, die Kulturreisen, Ausflüge und Veranstaltungen organisiert. Und damit das weiterführt, was Fritz Brunhuber einst als Pfrontener Reservisten-Vorstand angeboten hat: Schmankerlreisen zum Selbstkostenpreis. Zweimal Rom und Vatikan zur Vereidigung der Schweizer Garde. Ein Ereignis, zu dem 'Normalbürger' normalerweise keinen Einlass kriegen. Ungarn, Normandie, Bretagne, Polen, Toskana und Mitteldeutschland, waren die Höhepunkte der vergangenen Jahre neben Ausflügen, Radtouren, Konzertbesuchen und Vortragsabenden.

Im Schnitt im Ruhestandsalter Der Name 'Silberfüchse' ist mit viel Selbstironie behaftet und hat seine Herkunft in der Weidmannssprache. Gibt es doch zwei Rassen unter diesem Namen. Und weil sich bei einem Altersschnitt um das Ruhestandsalter so manch echter zweibeiniger Silberfuchs findet, entstand dieser Name. Ein Kreis, der sich nicht abschotten will. Im Gegenteil. Man kämpft nicht mit dem Aussterben wie die 'Vorbilder' in der Natur. Trotzdem werden gerne neue Mitglieder aufgenommen und lässt man gerne Nicht-Silberfüchse teilnehmen. Einzige Voraussetzung ist, dass sie sich gut in den Geist der Gruppe integrieren. Bei einer Versammlung stellte Otto Brunhuber die für Mitte Mai geplante einwöchige Kulturreise 'Land und Burgen der Katharer' vor. Er bereitet die Ausfahrten vor und leitet sie. Gemeinsam mit seinem Bruder Fritz, unterstützt von der Vorstandschaft. Auf den Spuren der geheimnisumwitterten Katharer geht es in die Ausläufer der Pyrenäen. Nach und nach soll sich einiges aus der Geschichte des von der Inquisition zerschlagenen Ritterordens erhellen. Von dessen Namen sich übrigens das deutsche Wort Ketzer ableitet.

Der sagenumwobene Gral Begleitet von Eindrücken aus Kultur und Landschaft schon auf dem Weg in diesen herrlichen Landstrich. Auch bei dieser Reise sind viele Schmankerl dabei. Etwa die Höhle von Niaux, ein Meisterwerk urgeschichtlicher Felsenmalerei. Eine der wenigen Steinzeithöhlen die noch und das nur sehr eingeschränkt gegen Voranmeldung zu besichtigen ist. Weiterer Höhepunkt ist der Schicksalsberg der Katharer mit der eindrucksvollen Burg Montsegur. Hier soll der sagenumwobene Gral aufbewahrt worden sein - Ausgangspunkt der berühmten Gralslegende, die auf nahezu ganz Europa ausstrahlte. Auf dem Rückweg wird dann mit einer Bootsfahrt am imposanten Rheinfall noch ein Klassiker erlebt. i Los geht die Reise am 15. Mai, Rückkehrtag ist der 23. Mai. Anmeldungen sind noch bis Mitte Februar möglich. Informationen mit detaillierter Reisebeschreibung gibt es beim Autohaus Brunhuber. Direkt oder unter Telefon 08363/6036.

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