Sieht danach aus, dass es weitergeht

Marktoberdorf | sg | 'Bis auf weiteres geschlossen' heißt es noch immer im Künstlerhaus Marktoberdorf. 'Ausstellungsbetrieb wieder ab Frühjahr 2008' ist auf der Hompage im Internet zu lesen. Seit der Ostallgäuer Kunstausstellung, die am 21. Oktober endete, ist das Haus nur sporadisch für Sonderveranstaltungen geöffnet - zuletzt für ein Konzert der Allgäuer Jazzinitiative. Sobald aber die bereits ausgehandelten Verträge, die die weitere Finanzierung sicherstellen, unterzeichnet sind, kann wieder Leben im Künstlerhaus einkehren. Der Stiftungsrat, so dessen Vorsitzender Franz Schmid, wird demnächst zusammenkommen. 'Es sieht alles danach aus, dass es weitergeht', sagte Schmid am Montag gegenüber unserer Zeitung.

Auch Bürgermeister Werner Himmer bestätigt, dass sich die Parteien geeinigt haben und nur noch die Unterschriften unter den Verträgen fehlen. Der Termin werde von der Stiftung festgelegt. Ein Vertragsentwurf, in dem sich die Stadt verpflichtet, bis 2017 jedes Jahr 75 000 Euro für den Betrieb des Künstlerhauses zu bezahlen, liegt bereits zur Unterschrift vor. Gleichzeitig soll vertraglich geregelt werden, dass Künstlerhaus-Stifter Franz Schmid ebenfalls zehn Jahre lang 25 000 Euro pro Jahr dazugibt. 'Damit sind wir bei den 100 000 Euro, die für den Betrieb des Hauses nötig sind', sagt Schmid. Dies sei aber die unterste Grenze, 'für den notdürftigsten Betrieb'. Nach wie vor sei man daher auf Sponsorengelder angewiesen. Der Unterhalt des Hauses, wie zum Beispiel Strom, Heizkosten etc., liegt zusätzlich bei der Stadt. In einer Sitzung im Juli hatte sich der Stadtrat auf die Höhe der Summe geeinigt und damit einen vorhergehenden Vorschlag aufgestockt.

Er, so Schmid, strebe auch die Verlängerung des Vertrages mit der Leiterin des Künstlerhauses, Birgit Höppl, an. Dies müsse ebenfalls in der bevorstehenden Sitzung des Stiftungsrates besprochen werden. 'Mir liegt daran, was ich angefangen habe, nicht gleich kaputt gehen zu lassen', sagt Schmid, der den Bau des Künstlerhauses (Träger ist die Kunst- und Kulturstiftung Dr.-Geiger-Haus) nicht nur initiiert, sondern auch mitfinanziert hat. Unterstützt hat er immer wieder auch den laufenden Ausstellungsbetrieb.

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