Pfronten
Selb lange Zeit Paroli geboten

Die Voraussetzungen beim Spiel des EV Pfronten gegen den VER Selb waren klar: Die schwächste Defensive trifft auf den stärksten Sturm, der Letzte gegen den Zweiten, ersatzgeschwächte Gastgeber auf Gäste in Bestbesetzung. Doch statt eines erwartet klaren Sieges für Selb gab es am Ende ein knappes wie umkämpftes 4:2 (1:0, 1:3, 0:1) für die Wölfe.

Der EV Pfronten entwickelte mit dem Mut der Verzweiflung und einem bärenstarken Reiner Voderbrüggen im Kasten von Anfang an Zug zum gegnerischen Tor und erspielte sich die ersten Chancen. Selb hingegen kam nur durch Thielsch zu einer Großchance, die Vorderbrüggen indes souverän entschärfte. Die Gäste brauchten schon eine Überzahlsituation, um in der zwölften Minute in Führung zu gehen. Im zweiten Abschnitt folgte der nächste Rückschlag für die Falcons: 16 Sekunden waren gespielt, als Jeschke einfach mal abzog - und Hendrikson glücklich zum 0:2 abfälschte. Doch Pfronten blieb dran, der unermüdliche Cody Purves bediente Florian Häfele, der gleich zweimal scheiterte.

Besser machte es in der 28. Minute Stefan Knöpfler, der auf Zuspiel von Purves und Florian Häfele den verdienten Anschluss erzielte. Doch die Wölfe legten nach, eine Minute später war es Lamich, der den alten Abstand wieder herstellte. Als Lamich in der 34. Minute zum 1:4 traf, schien die Partie gelaufen. Doch Pfronten bewies Moral und drängte auf das Tor der Gäste. Christian Haf nutzte dann eine doppelte Überzahl zum umjubelten 2:4. Die Oberfranken schienen überrascht vom unbändigen Engagement der Falcons, die sich weiter hochkarätige Chancen erspielten.

Doch die Spieler um Trainer Harald Waibel sollten an diesem Abend für ihren Einsatz nicht belohnt werden: Ein weiterer Treffer wollte nicht fallen, entweder stand der gute Gästekeeper oder der Pfosten einem Torerfolg im Weg. Trotz dieser Niederlage war man aufseiten der Pfrontener Fans mit der gezeigten Leistung einverstanden, wurde man doch an die Heimspiele der letzten Saison erinnert. Dem nun neuen Tabellenführer boten die Flacons trotz des Fehlens einiger Stammkräfte Paroli, was sich auch in der Statistik eindeutig widerspiegelte. 38:28 Schüsse standen am Ende für Pfronten zubuche.

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