Seeg
Seeg strahlt unterm Sternenhimmel

Am Himmel funkelten die Sterne und unten strahlte Seeg: Zur Nacht der 1000 Lichter - mit Kerzen, Feuern und Lichtern auf Plätzen und entlang der Hauptstraße - kamen am Samstag tausende Besucher, nicht allein aus der näheren Umgebung, sondern auch aus Marktoberdorf, Kempten und Reutte. Zum dritten Mal hatte das Bürgerforum Seeg zu dieser Lichternacht eingeladen, bei der sich die örtlichen Betriebe präsentieren konnten.

Wärmende Holzfeuer

Zu Beginn der Lichternacht grüßte hell erleuchtet der Bären-Ballon am Dorfanger und die fleißigen Helfer entzündeten am Hang den Schriftzug «Lichternacht», der lange in den Abend hinein das Motto strahlend verkündete. Die Hauptstraße war für diesen Abend für den Verkehr gesperrt und wurde von den Besuchern schnell in Besitz genommen. Alle schlenderten gemütlich über die «Seeger Meile», die gesäumt war von wärmenden Holzfeuern, Fackeln und Kerzenlichtern. Immer wieder war ein erfreutes «Griaß di» zu hören. Man traf Freunde und Verwandte und hielt einen kurzen Plausch. Das Läuten der Kutsche, welche die Besucher vom Zentrum zum Gewerbegebiet beförderte, war immer wieder zu hören, denn dieser Service wurde gerne angenommen.

Ein Blick in die hell erleuchteten Schaufenster zeigte den regen Betrieb - genau, wie ihn sich der Einzelhandel erhofft hatte. Bei Bäckerei und Metzgerei bildete sich stellenweise ein Hunger- und Durststau. Geduld war leicht zu üben, denn mit Musik ging alles besser. Ob Stefan Jung mit seiner Trommelgruppe, Mathias Kollmann mit der Quetsche oder das Haderer-Jazz-Quintett - sie alle waren super drauf.

Feine Schmankerl wurden in allen Geschäften serviert und gern genossen. Der Abend war mild und so traf man sich an der alten Gulaschkanone oder an der offenen Wurstküche, verzehrte Zimtwaffeln und Käsehäppchen, Apfelbrot oder Punsch und stets begleitete das Licht in vielen Varianten die Gäste.

Die Kinder hatten ihren Spaß beim Stockbrotbacken am offenen Feuer, beim Drehen des Glücksrades, beim Kinderschminken, beim Zauberer oder bei der Taschenlampen-Führung mit dem Nachtwächter. Der gelungene Mix der unterschiedlichsten Lokalitäten wie der alten Mohrenstube, in der die Strielar ihre heiteren Auftritte als Marionetten der Augsburger Puppenkiste hatten, in Bärbels Käsladen, in der Werkstatt der Schreinerei Böck, wo gleichzeitig eine Bilderausstellung stattfand oder im Saal des Gemeindezentrums trug wesentlich zum Erfolg dieser Veranstaltung bei.

Party in der Tiefgarage

Weit nach 22 Uhr, als die Geschäfte bereits geschlossen hatten, drehte Nachtwächter Friedl seine Runde und traf noch auf viele unternehmungslustige Passanten, die unterwegs waren zur Ü-30-Lighthouseparty in der Tiefgarage des Gemeindezentrums.

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