Schwerstarbeit für Wehr

Glutnester im ganzen Heustock - Zwölf Stunden im Einsatz Opfenbach (kr). Schwerstarbeit hat ein Schwelbrand im Heustock eines großen Bauernhofes in Linggenreute (Gemeinde Opfenbach) mehreren westallgäuer Feuerwehren beschert. Gleich zweimal loderten in der Tenne Feuer auf. Die Feuerwehr spricht von einem 'ungewöhnlichen Brand.'.

Bereits am Mittwoch Abend war in dem Heustock des landwirtschaftlichen Anwesens ein Brand entdeckt worden (wir berichteten). Den hatte die Ortswehr mit Hilfe umliegender Feuerwehren in eineinhalb Stunden gelöscht. Der Einsatz war damit aber nur vorläufig beendet. Gegen Mitternacht flammte im gleichen Heustock, aber an anderen Stellen erneut Feuer auf. Der Landwirt versuchte, den Brand per Handlöscher einzudämmen. Zudem wurden die Feuerwehren in Opfenbach, Lindenberg, Niederstaufen, Wohmbrechts und Heimenkirch alarmiert. Schneider: noch nie erlebt Auf sie wartete ein hartes Stück Arbeit. Die Glutnester befanden sich diesmal im gesamten Tennenbereich und waren nur sehr schwer zu löschen. Der Brand war laut Feuerwehr vermutlich durch einen technischen Defekt an der automatischen Heuverteileranlage entstanden. 'Wie bei einem Sternenwerfer sind Funken überall verteilt worden, bis in das staubbedeckte Gebälk hineinÓ, erklärte Kreisbrandrat Friedhold Schneider. Er spricht von einem 'ungewöhnlichen Brand': Schneider: 'So etwas habe ich noch nie erlebt.Ó Erschwert wurde die Arbeit durch die Gefahr einer Staubexplosion. Heu ins Freie gebracht Erneut mussten die Wehrler zunächst die Brandnester im Tennenbereich löschen. Um weitere Glutnester auszuschließen wurde ein Teil des Heuvorrates und alle Gerätschaften ins Freie gebracht. Nach mehreren Stunden Arbeit wurde endgültig Entwarnung gegeben. Zuvor war mit der Wärmebildkamera nochmals die ganze Tenne kontrolliert worden. Allein die Opfenbacher Wehr war rund 12 Stunden lang im Einsatz. Zur Löschwasserversorgung diente ein 50000 Liter Tank, ein Hydrant in Linggenreute sowie rund 500 Meter lange Schlauchleitungen, die zur Leiblach führten. Die Einsatzleitung hatte Kommandant Erich Brinz (Opfenbach) inne.

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