Lindau
Schwerpunkt Klimaschutz

Wo stehen wir am Ende des Jahres? Das wollte nicht nur Landrat Elmar Stegmann am Schluss der Kreistagssitzung wissen. Klar ist: Der Kreis Lindau hat einiges investiert, trotzdem Schulden abgebaut - und schaut nach vorne. «Das Klima im Kreistag passt», freute sich Stegmanns Stellvertreterin Doris Scheuerl.

Ende 2009 wird der Landkreis «nur» noch mit gut 32 Millionen Euro in der Kreide stehen. Das ist zwar - pro Einwohner berechnet - immer noch deutlich über dem bayerischen Landesschnitt. Aber der Kreditberg des Kreises ist damit deutlich niedriger als vor wenigen Jahren, als er noch an die 40 Millionen Euro betrug.

Schulden abbauen, sparen und trotzdem in den für Stegmann wichtigsten Aspekt der Kreispolitik investieren, nämlich die Bildung - so sieht der Lindauer Landrat die Marschroute fürs 2010. Auch den persönlichen Schwerpunkt seiner Arbeit will Stegmann weiterverfolgen: Umwelt- und Klimaschutz.

Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ist ein weiterer Mosaikstein in Sachen Klimaschutz. Da möchte der Landkreis 2010 den Tarifverbund mit dem Lindauer Stadtbus verwirklichen. Einer Zukunftsaufgabe sieht Elmar Stegmann allerdings mit gemischten Gefühlen entgegen: wenn Ende 2010 auf Beschluss der Bundesregierung hin die gemeinsam von Kreis und Arbeitsagentur betriebene Hartz-IV-Arge aufgelöst werden muss. Das bedeute dann einen «Kraftakt» für den Landkreis: «Dann müssen wir schauen, wie wir die Arbeitslosen künftig betreuen.»

Die stellvertretende Landrätin Doris Scheuerl freut sich, dass 2009 «ohne größeres Hickhack im Kreistag und seinen Gremien gearbeitet worden ist, und dass wir den Landkreis zum Wohle der Bürger wieder vorangebracht haben». Das ist in Scheuerls Augen auch ein Verdienst von Elmar Stegmann: «An der Spitze des Landkreises steht ein Mann, der den Bürgern zuhört und sie ernst nimmt.»

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