Lindau
Schwangerschaft von A bis Z

Informieren, beraten, vermitteln - das sind die drei Schwerpunkte, mit denen sich Hanne Schlegel-Knoll, Petra Karolus und Burglind Tanz beschäftigen: Die drei Frauen arbeiten in der Schwangerschaftsberatung am Lindauer Stiftsplatz. Die hat jetzt eine neue Infobroschüre für junge Familien herausgegeben.

Täglich erreichen Anrufe von Schwangeren und jungen Eltern die drei Frauen: Rund 100-mal im Jahr müssen die Sozialpädagoginnen Konfliktberatung leisten, wenn schwangere Frauen mit dem Gedanken an eine Abtreibung zu ihnen kommen. Auch nach einem Abbruch bieten Schlegel-Knoll, Karolus und Tanz ihre Hilfe und Betreuung an.

Die Mehrheit der Frauen, die in der staatlichen Beratungsstelle anruft oder vorbeischaut, sucht jedoch Rat und Informationen. Und die gibt es jetzt in der fünften Auflage gebündelt und gedruckt: Von A wie Adoption bis Z wie Zwillinge sind eine Vielzahl von Ansprechpartnern, Adressen und Telefonnummern aufgelistet.

Wenn es um finanzielle Hilfen geht, «dann ist es vor allem wichtig, dass sich die Frauen vor der Geburt ihres Kindes bei uns melden», merkt Hanne Schlegel-Knoll an. So klärt sie darüber auf, wie die Familien an das ihnen zustehende Eltern- und Kindergeld kommen. Sie kann aber auch Zuschüsse aus der bayerischen Landesstiftung «Hilfe für Mutter und Kind» vermitteln, wenn das Einkommen bestimmte Grenzen nicht übersteigt.

«Wir arbeiten aber auch mit den Hebammen im Landkreis und darüber hinaus gut zusammen», fügt sie an. Vier Seiten lang finden sich in der Neuauflage der Broschüre jede Menge Informationen über die Hebammen in der Region. Auch die Kinder- und Frauenärzte sind aufgelistet. Ob Babymassage, Familienpflege, Kinderschutzbund, Tafelläden oder Nachbarschaftshilfe - das Heft vermittelt eine breite Übersicht über die Angebote.

Dementsprechend ist die erste, 1000 Stück starke Neuauflage schon nach wenigen Tagen vergriffen gewesen, sodass die Schwangerenberatung gleich nachdrucken lassen musste.

Der Landkreis Lindau möchte, so schreibt Landrat Elmar Stegmann in seinem Vorwort, auf jeden Fall als kinderfreundliche Region gelten: «Wir, die Kommunalpolitik und die Landkreisverwaltung, werden uns weiterhin dafür einsetzen, damit Kinder sich in unserem Landkreis geborgen und willkommen fühlen.»

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