Schwangau
Schwangauer starten mit Starkbier in die Fastenzeit

«Ma däd jetzt fascht moina, aussa da Schwarzgeldkonten in dr Schweiz isch in Schwangau alls in Ordnung», war sich Festredner Walter Sirch beim Starkbieranstich im Schwangauer «Schneiderhanser» sicher. Mit viel Spott bei zugleich feinsinniger Beobachtungsgabe bekamen vor allem die Bürgermeister Reinhold Sontheimer und Paul Iacob aus Schwangau und Füssen ihr Fett ab.

Zunächst schritt aber Gemeindechef Sontheimer routiniert zur Tat: Erster Schlag spritzt, zweiter Schlag sitzt, lautete sein Motto. Alles ging blitzschnell und fast keiner im brechend vollen Saal hat die «Verschwendung» mitbekommen. Mit zwei Schlägen startete der Rathauschef mit dem Starkbieranstich sodann die Fastenzeit vor prominentem Publikum.

Neben dem süffigen dunklen Gebräu - für Kenner 18,3 Prozent Stammwürze und 7,9 Prozent Alkohol - war das Derblecken durch Walter Sirch der mit Spannung erwartete Höhepunkt der Veranstaltung.

Füssen: Schulda wie Botzabeiga

«Traurig Paule, Schulda wie Botzabeiga und trotzdem hander nix. SHallabad hosch ja jetzt oh verkoft.» Besonderer Aufmerksamkeit des Festredners durfte sich auch Landrat Johann Fleschhut bei Themen wie Wasenmoos-Schwarzbauten oder Königscard erfreuen. Auch Franz Bucher - «dSeilbah bricht ma gar nemm, aber dPiste sott hald präpariert sei» - wurde beim Derblecken nicht vergessen. Da aber jeder der Angesprochenen wusste, dass das Schlimmste beim Derblecken ist, nicht erwähnt zu werden, hatten alle eine Riesengaudi. (ks)

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