Günzach
Schröder: «Es wird kein leichtes Jahr»

«Das Jahr 2010 wird kein leichtes für unsere Gemeinde», prophezeite Bürgermeisterin Brigitte Schröder beim Neujahrsempfang im örtlichen Musikerheim. Seitens des Staates werden Finanzmittel gekürzt und dazu kämen noch zurückgehende Gewerbesteuereinnahmen. Die Gemeindechefin sprach den Ausbau der Bäckerstraße und den Hochwasserschutz in Sellthüren an. Die Realisierung des Ausbaues könnte aber dem Sparen zum Opfer fallen, sagte Schröder. Weitere Wünsche seien die Fertigstellung der Radwegverbindung nach Obergünzburg und der Ausbau der desolaten Aitranger Straße.

Für «sehr wichtig» erachtet Brigitte Schröder die laufende Breitband-Initiative für den schnellen Internetanschluss. Sie erwarte heuer die Glasfaserkabel-Verlegung im Günzacher Gemeindegebiet.

«Reibungslose Zusammenarbeit»

Für die Mitarbeit im abgelaufenen Jahr bedankte sie sich vor allem bei den Arbeitskreisen der Dorferneuerung, bei der Dorfgemeinschaft unter Leitung von Altbürgermeister Georg Häring, bei den Vereinen und der Feuerwehr sowie bei Technocell Dekor für die reibungslose Zusammenarbeit. Nicht zuletzt galt dem Partyclub Schotten Dank für eine Spende zugunsten bedürftiger Menschen in der Gemeinde.

Zweiter Bürgermeister Wolfgang Denlöffel stellte kurz das Projekt «Günzquelle» vor. In Nähe der Quelle werden drei Parkplätze erstellt, das Entspringen der Günz sei als «Quelltopf» vorgesehen, und es sollen dort ein naturnaher Spielplatz und eine Kneippanlage erstellt werden. Die Günz werde im weiteren Verlauf renaturiert.

Vorschau auf Ostallgäu-Radtour

Aus dem Archiv-Team berichtete Michael Feistl über einen interessanten Schriftverkehr mit einer DDR-Gemeinde anno 1955. Am 6. Juni startet und endet in Günzach die große Ostallgäuer Radtour. Über die Vorbereitungen informierte Andreas Fleschutz und bat um Unterstützung des TSV Günzach.

Pfarrer Friedrich Martin nannte es eine «Ermutigung», das neue Jahr mit Gott zu beginnen. Bei allem Sparen in diesem Jahr sollten aber nicht die am Rande der Gesellschaft stehenden Menschen vergessen werden, meinte der Geistliche.

Mit lautstarken Böllerschüssen hatten die Obergünzburger Böllerschützen den Günzacher Neujahrsempfang gestern eröffnet. Der Posaunenchor unter Leitung von Sonja Weinbrenner und die Günzacher Alphornbläser steuerten den musikalischen Part zu der gut besuchten Veranstaltung in der Günztalgemeinde bei.

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