Schotten
Schotten geizen nicht mit Rock

«Wir hatten ein wenig Sorgenfalten, dass das angekündigte Schneechaos unserer Party einen Strich durch die Rechnung macht», beschreibt Klaus Fischer vom Partyclub Schotten seine Bedenken kurz vor dem Wochenende. Doch sollten die Sorgen bald bester Stimmung weichen. Als die Band «State of Martial Law» Freitagabend die Schottenparty eröffnete, hatten sich bereits unzählige Partybesucher in das beheizte Zelt gedrängt.

Von Lady Gaga bis Rammstein

Die Oberallgäuer Band stimmte das Publikum mit sehr rockigen eigenen Liedern auf ein langes Wochenende ein. «State of Martial habe ich das erste Mal live gesehen. Ihre Lieder und ihr Auftreten haben mir sehr gut gefallen,» freut sich Maximilian Hofer (18) aus Günzach.

Der ausgelassenen Stimmung nach zu urteilen, hat auch die Gruppe «Atmosfear», die später die Bühne übernahm, dem Publikum bestens gefallen. Mit gecoverten Hits von Lady Gaga bis Rammstein heizte die Band dem Schottenpublikum viele Stunden ein und ließ jegliche Gedanken an eisige Kälte und Schneechaos schmelzen.

Als in den Morgenstunden das charakteristische Lagerfeuer verlosch und die Boxen verstummten, kehrte für wenige Stunden Ruhe in den kleinen Weiler ein, bevor Samstagabend erneut zahlreiche Besucher das Festzelt aufsuchten.

«Saufrech, sauwuid und sauguad» eröffnete die Aplenländische Rockband «Born Wild» das Schottenfinale. Die Oberbayern, mit Lederhose bekleidet und Steirischer im Arm, verpackten moderne Hits in einen alpenländisch rockigen Stil.

Den Geschmack getroffen

Auf die Debütanten folgte «Revolution». Mit Evergreens von Wolfgang Petry bis AC/DC, aktuellen Hits wie Heavy Crosses oder Gesängen aus Fußballstadien trafen die jungen Musiker den Geschmack des Publikums und feierten bis weit nach Mitternacht.

«Wir sind super zufrieden, es gab keine Zwischenfälle und die Party ist einfach der Hammer», resümierte Fischer sichtlich erleichtert. Bereits wenige Stunden, nachdem der letzte Partygast das Festzelt verlassen hatte, rückte die Freiwillige Feuerwehr Kraftisried an, um das Zelt abzubauen.

Als einige abendliche Besucher gegen Sonntagmittag ihr Auto abholten, fanden sie zu ihrem Erstaunen nur noch ein großes Schneefeld vor - was bleibt, ist die Erinnerung an eine gelungene Schottenfete und die Vorfreude auf das kommende Jahr.

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