Notfallmedizin
Schnittwunde am Unterarm: Elfjähriger muss im Kemptener Klinikum eineinhalb Stunden auf Arzt warten

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Mit einem Wasserglas in der Hand auf der Treppe ausgerutscht und schon ist es passiert: Am Unterarm des elfjährigen Len Fischer klafft eine tiefe Schnittwunde, die stark blutet. Der Krankenwagen bringt ihn und seine Mutter binnen weniger Minuten in die Notaufnahme in Kempten. Der Warteraum ist an diesem Nachmittag voll, der Bub muss mit dem Gang vorliebnehmen. Etwas mehr als eineinhalb Stunden später sieht sich ein Arzt die Wunde an – sichtlich im Stress, weil er alleine Dienst hat.

„Wie kann das sein?“, fragt Lens Mutter Andrea Fischer. Dr. Dagmar Strauß, Chefärztin der Notaufnahme, und Andreas Ruland, Geschäftsführer des Klinikverbunds Kempten-Oberallgäu, erklären, wie eine Notaufnahme funktioniert und wo es Schwierigkeiten gibt. Dass in einer Notaufnahme Prioritäten gesetzt werden müssen, verstehe sie, sagt Fischer. Sie ist selbst Altenpflegerin. Dass aber nur ein Arzt da war, empört sie. Sie vermutet, dass Sparmaßnahmen dahinter stecken.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, und dess Allgäuer Anzeigeblatts vom 10.10.2018.

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