Rupert-Gabler-Stiftung: Kulturpreis an Hampl

Obergünzburg /Irsee (az/jth). - Der Kaufbeurener Klarinettist Klaus Hampl hat den mit 10000 Euro dotierten Kulturpreis der Rupert-Gabler-Stiftung mit Sitz in Obergünzburg erhalten. Am Wochenende übergab Stiftungs-Vorsitzender Stefan Gabler den Preis im Rahmen eines Festakts im Kloster Irsee an den Klarinettisten. Staatsminister Dr. Thomas Goppel würdigte den Preisträger in einer Laudatio (siehe auch Allgäu Rundschau). Wie berichtet, hatte sich die Rupert-Gabler-Stiftung (Saliter-Werke Obergünzburg) in diesem Jahr entschieden, den 'Großen Kulturpreis 2004' zweimal zu vergeben. Neben dem 40-jährigen Kaufbeurener Klarinettisten wird auch die Schwabenbühne Roth- und Illertal aus Illertissen heuer mit dem 10000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet. Bei der Verleihung des Preises im Koster Irsee bezeichnete Staatsminister Goppel Klaus Hampl als einen 'Brückenbauer' in der Kunst. Mit seinen Projekten vereinige er bildende Kunst und Musik. Beim Festakt im Kloster gab Hampl mit dem Bamberger Streichquartett vor zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft eine Kostprobe seines Könnens. Zur Aufführung kamen unter anderem Mozarts Klarinettenquintett (A-Dur KV 581) sowie Werke von Brahms und Reger. Der Preis für die Schwabenbühne wurde bei diesem Festakt nicht überreicht. Er soll von Stiftungs-Vorsitzendem Stefan Gabler im Herbst im Vöhlinschloss in Illertissen übergeben werden. Wie berichtet ehrte die Stiftung unlängst auch Maria Profanter (Bad Hindelang) mit der 3000 Euro dotierten 'einmaligen regionale Auszeichnung im Jahr 2004 für bildende Kunst'.

1990 gegründet Die Stiftung, von Rupert Gabler 1990 in Obergünzburg gegründet, hat sich der Förderung von Kunst, Kultur und Wissenschaften verschrieben. Jährlich stellt die Stiftung rund 50000 Euro an Mitteln zur Verfügung. Für ihre Leistungen für Kunst und Wissenschaft wurden in der Vergangenheit unter anderem ausgezeichnet: Die Betreiber der 'Dampfsäg' in Sontheim, Ortrun und Klaus Bilgram, bekamen den mit 10000 Euro dotierten Kulturpreis 2003. Der Marktoberdorfer Schlagzeuger Max Kinker konnte 2003 den mit 5000 Euro dotierten Förderpreis entgegen nehmen. Wolfgang Heichele, Leiter der Kemptener Sing- und Musikschule, bekam den Förderpreis (5000 Euro) im November 2003. Ministerialrat Dr. Werner Schiedermair (Memmingen) erhielt den mit 10000 Euro dotierten Kulturpreis 2002. Ebenfalls 2002 wurde der gebürtige Memminger Kunstprofessor Dieter Rehm mit 10000 Euro bedacht.

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