Ottobeuren
Rückkehr der Spielfreude

Mit einem überzeugenden 35:20-Heimsieg über die DJK Waldbüttelbrunn hat der TSV Ottobeuren vorgestern seine Niederlagenserie beendet. Überraschung vor dem Spiel: Der finnische Spielertrainer Mikko Koskue war deutlich früher als erwartet von seiner Wadenverletzung genesen. Der Leistungsträger war ebenso mit von der Partie wie auch Rückraumspieler Felix Keil. Zwar legte Waldbüttelbrunn zunächst eine 2:0-Führung vor, doch dann ließ Ottobeuren die 400 Zuschauer viermal in Folge jubeln. Der TSVO blieb am Drücker, wirkte dabei hellwach und voller Konzentration.

«Endlich konnten wir auch zu Beginn der Partie überzeugen und haben nicht wieder die erste Halbzeit verschlafen», war Coach Thomas Lang erleichtert. In den vier Heimspielen zuvor hatten die Ottobeurer im ersten Durchgang stets Probleme gehabt, das Spiel in den Griff zu bekommen. Der wuchtige Keil markierte mit einem Gewaltwurf in der Schlusssekunde den Halbzeitstand von 17:9. Wermutstropfen: Kreisläufer Achim Wittlinger sah bereits nach 18 Minuten die Rote Karte und musste vom Parkett - beim Gegenstoß hatte er einen Gegenspieler regelwidrig attackiert.

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich. Nicht zuletzt die Defensive des TSV Ottobeuren präsentierte sich gegenüber den vergangenen Partien wesentlich sattelfester. Im Eiltempo baute der TSVO seinen Vorsprung auf zehn Tore aus - der Widerstand der Gäste war gebrochen.

Torwart Varga stark

Was folgte, war ein Schaulaufen der Ottobeurer, das die Unterallgäuer mit schönen Kombinationen und sehenswerten Toren garnierten. Der gesamten Mannschaft war anzumerken, dass sie Spaß am Spiel hatte. In der letzten Viertelstunde der Partie konnte Ersatztorwart Christoph Schwarz nahtlos an die sehr guten Leistungen seines Kameraden Zoltan Varga anknüpfen.

«Wir waren der Herr im Haus, haben uns keine Schwächephase erlaubt und sehr wenig zugelassen», freute sich Trainer Lang über den wichtigen Heimsieg. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 10:10-Zählern stehen die «Gelb-Schwarzen» nun im Mittelfeld der Tabelle.

Vor Weihnachten warten auf die Unterallgäuer noch zwei schwere Aufgaben: Am kommenden Sonntag tritt der TSVO zum Schwaben-Derby beim TSV Haunstetten an, eine Woche später kommt das Spitzenteam HaSpo Bayreuth in die Schulturnhalle nach Ottobeuren.

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