Auerbergland
Rückblick und Ausblick bei Regionalkonferenz zum Auerbergland in Bernbeuren

Seit 20 Jahre gibt es nun schon das 'Auerbergland', den erfolgreichen Zusammenschluss von Gemeinden am und rund um den Auerberg. Das Jubiläum war der Anlass für eine Konferenz in Bernbeuren, bei der man die zwei Jahrzehnte Revue passieren ließ und einen Ausblick gab.

Nach den Grußworten des Vorsitzenden des Auerbergland e.V., Heimo Schmid, wurden einige Projekte in den 20 Jahren exemplarisch vorgestellt und von den verantwortlichen Akteure erklärt. So wurde beispielsweise das Mühlendorf Schwabsoien hervorgehoben.

Gleiches gilt für die Klassifizierung im Tourismusbereich, die deutlich macht, dass das Auerbergland bei diversen Projekten eine Pionierrolle in Bayern einnimmt.

Der Museumsverbund mit seiner hohen Dichte an unterschiedlichen Museen, die Ideengenerierung bei neuen Projekten, beispielhaft dargestellt an der Radroute Via Claudia Augusta, oder der Auerberg als Erlebnisberg für Jung und Alt waren weitere Themen.

Ferner wurde über den Hochwasserschutz an der Schönach und über das Rad- und Wanderwegenetz informiert, aber auch über Projekte des sozialen Lebens. Die Auerberg-Schau und ihr großer Erfolg waren ebenfalls Thema. 2013 wird die Schau in Lechbruck stattfinden.

Der vorgestellte Querschnitt an Projekten war repräsentativ für die Vielzahl an Themen wie Natur, Kultur, Tourismus, Soziales, Technologie, Demografie, Bürgerkultur oder Lebensqualität, mit denen sich die Gemeinden beschäftigen. Für diese bedeutet das auch, zusammen Projekte mit hoher Bürgerbeteiligung verwirklichen zu können.

Einen Blick in die Zukunft und Einblick in laufende Projekte gab Reinhard Walk, Koordinator des Auerbergland. Seiner Meinung nach ist das Erfolgsgeheimnis des Auerberglandes die gemeinsame Ausarbeitung eines regionalen Entwicklungskonzeptes und die Formulierung eines eindeutigen Leitbildes für die Region, an denen sich die einzelnen Projekte orientieren.

Museen-Kultur-Radroute

Ein aktuelles Projekt ist die auerbergland@venture-route. Sie verbindet die Museen und andere Kulturpunkte durch eine Radroute. Ein weiteres, laut Walk wichtiges Projekt befasst sich mit der Innenentwicklung der Dörfer und dem zunehmenden Leerstand.

Der Vitalitäts-Check soll die Lebensqualität und Strukturen erfassen, um das Problem frühzeitig zu erkennen. Mit einer humorvollen Zusammenfassung, bei der er die Zusammenarbeit mit einer Ehe verglich, bedankte sich Schmid bei den Referenten und Besuchern.

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